Belletristik, Bücherstapel, Kinderbuch, Sachbuch
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Verliebt, verlost, verweihnachtet – ein kleines Dankeschön an euch

Immer noch sind sie da, die Vorfreude und das kleine bisschen Lampenfieber, wenn ich einen Beitrag fertiggestellt habe, ihn auf meinen Blog stelle und abwarte, was dann passiert. Ich liebe das Schreiben, es sortiert meine Gedanken und es hat mir in den letzten Jahren so viel Nachdenkliches, Freundliches, Erkenntnisreiches, Herzliches, Durchsortiertes und Erstaunliches gebracht. Aus der Ferne und aus der Nähe. Ich bin immer noch verliebt in diesen kleinen Platz hier im Internet. Einen Platz für meine Gedanken, meine Bilder, meine Fragen. Ein Platz für mich. Und ein Platz für euch. Zum Austauschen oder einfach zum Lesen, Klicken, Freuen, Gucken.

Einige Monate lang habe ich gedacht, das mit dem Blogschreiben lasse ich jetzt aber mal. Wo soll das da noch hineinpassen in meinen volles Leben? Aber dann habe ich bemerkt, wie leer dieses volle Leben wird, wenn ich das nicht mehr tue. Nicht schreiben geht eben auch nicht.

Und so habe ich es dann weiter gemacht und sogar beschlossen, dass aus MARTAMAM noch etwas mehr werden darf. Ein Platz für eigensinnige Mütter, die sich genauso wie ich vorstellen können, das Vereinbaren zu vereinfachen und dafür neue Wege zu gehen, bewusst zu leben, zu arbeiten, zu spielen, zu denken und zu genießen. Die dankbar sind für das, was sie haben, aber gleichzeitig eigene Wünsche und Ziele verfolgen wollen, die nicht noch organisierter, disziplinierter und fleißiger sein sondern sich entspannter und erfüllter fühlen wollen und die sich auf das konzentrieren möchten, was für sie wirklich zählt.

Aus all diesen Gedanken entstand mein MARTAMAM-Projekt, mit dem ich mich momentan noch in der Startphase befinde. Ich plane und schreibe und hoffe, dass demnächst ein kleines Manifest zum „WENIGER VEREINBAREN. MEHR LEBEN.“ und noch etwas später dann auch ein eBook auf dieser Seite zu finden sein werden.

Dieses kleine, große Side-Projekt bedeutet mir viel und vor allem bedeutet es mir viel, dass ihr da seid. Immer noch oder gerade jetzt.

Und dafür will ich DANKE sagen. Groß geschrieben und fett gedruckt.

Mit einem kleinen Bücherstapel. Vielleicht freut sich jemand über meine Bücher und sucht noch etwas zum Lesen zwischen den Festtagen.


Auf dem Verlosungs-Bücherstapel liegen:

Herdwärme von Okka Rohd

Okka Rohd hat sich für ihr Buch von verschiedenen Köchen zeigen lassen, wie sie Salate, Suppen, Desserts und andere Gerichte einfach aber lecker hinbekommt, wie man ein ganzes Mittagessen auch für mehrere Personen zaubert und was man ansonsten beim Kochen so wissen sollte.

Sie schreibt aber nicht nur über das perfekte Schnitzel und über Hasen-Pancakes, sondern auch über Menschen. Und über deren Philosophien zum Kochen und zum Leben. Auch für Kochverweigerer wie mich ist das ein Buch zum Genießen. Ich hatte es deshalb schon einmal auf Instagram und auch hier auf meinem Blog vorgestellt. Vor allem jedoch kann ich gerade nicht mehr damit aufhören, es zu verschenken. Lach.

 

Aklak, der kleine Eskimo von Anu Stohner

Die Buchreihe um Aklak, den kleinen Eskimo, hat mich voll erwischt. Ich mag die wunderschön illustrierten Geschichten, die uns in abenteuerliche Winterwelten entführen. Im dritten Band „Ein Wal für alle Fälle“ geht es um einen Schulausflug mit Schnitzeljagd. Mit dabei sind auch wieder seine Freunde das Schneehuhn, der Schneehase, die Robbe, sein Husky, der Wal und das Eskimomädchen Iklik. Die Schnitzeljagd kann jedoch nur mit den anderen Kindern aus Aklaks Klasse zusammen gelöst werden und zum Glück hat jedes Kind seine Stärken, welche es einsetzen kann. Ich verspreche euch, in diesem Buch wird es rätselhaft und lustig.

 

Leere Herzen von Juli Zeh

Das Buch stand auf meiner Leseliste sobald ich das erste Mal davon hörte. Aber Achtung, es ist bissig, sarkastisch und düster. Es ist ein Thriller, der uns am Ende nachdenklich zurück lässt. Bis dahin entspinnt sich vor unserem geistigen Auge jedoch eine Geschichte über die Abschaffung der Demokratie und darüber, was mit uns geschieht, wenn wir keinen Glauben und keine Werte mehr haben.

Juli Zehs Vision von der Zukunft ist ganz schön erschreckend. Aber irre spannend. Britta, die Protagonistin, hat eine interessante Geschäftsidee: Terrorbusiness für Suizidwillige. Und zwischen ihrem normalen Familienleben und ihrem Geschäft der “ Brücke“ zieht sich ein gelungener Spannungsbogen. Sie hat ihre beiden parallelen Leben fest im Griff bis dann alles völlig aus dem Rudert läuft. Wer Politthriller mag und sich dieses Buch vornimmt wird nicht enttäuscht. Man sollte sich aber Zeit nehmen, denn hat man einmal mit dem Lesen angefangen, kann man nur schwer wieder aufhören.


 

Wenn ihr den Bücherstapel gewinnen möchtet, schreibt mir bis zum 28.12.2017 um 20.00 Uhr in die Kommentare, welches Buch für euch schon immer zu Weihnachten gehört hat. Ich drücke euch die Daumen und bin gespannt, womit ihr euch zu Weihnachten die Lesezeit versüßt.

P.S. Ich danke der lieben Mi Yong vom Randomhouse-Verlag, dass sie bei ihren Pressekolleginnen herumgelaufen ist, um mir meine Wunschbücher für diese Verlosung zur Verfügung zu stellen. Das weiß ich sehr zu schätzen und ich freue mich riesig.  

Nachtrag vom 29.12.2017: Jetzt muss ich mich noch einmal bei euch bedanken, für die lieben, herzlichen Kommentare, die ihr mir hinterlassen habt. Ich freue mich sehr. Der Bücherstapel geht an dich, liebe Lallibella. Bitte schicke mir doch eine Nachricht mit deiner Anschrift an kontakt(at)martamam.de, damit ich ihn so schnell wie möglich an Dich versenden kann. Kommt alle gut durch den Jahreswechsel und genießt den Start ins neue Jahr.

 

14 Kommentare

  1. Auch wenn ich sonst mit Kirche nichts am Hut habe: An Weihnachten muss es vor der Bescherung die Weihnachtsgeschichte sein. Lange Jahre musste ich sie als älteste Tochter zuhause vorlesen: Aus der Bibel meines Vaters. Inzwischen lese ich sie aus einem Pixi- Buch vor, was genauso glänzende Augen in der Runde hervorruft!

  2. Kathrin sagt

    Ich lese um die Weihnachtszeit immer wieder gerne Bücher von Michael Ende, Otfried Preußler, Astrid Lindgren und Paul Maar. In diesem Jahr ist es wieder „Lippels Traum“.

  3. Gabbo sagt

    Irgendein Buch von Astrid Lindgren, wie Z.B. Tomte Tummetoot, Pelle, eine Weihnachtsgeschichte von Pippi, Michel oder aus Bullerbü.

  4. Für mich gehören einfach Bücher zu Weihnachten dazu – kein bestimmtes, aber lesen im Winter bei Kerzenschein und Spekulatius im Advent und am ersten Weihnachtsfeiertag in den neuen Büchern schmökern ist einfach schön.

  5. Liebe Manuela,
    auch wenn ich dir erst seit Kurzem folge, so möchte ich DANKE sagen für deinen tollen Blog. So wie du bei jeder Artikelveröffentlichung hibbelst, so sehr freue ich mich, dass mir der neue Artikel xy schon wieder gefällt und was auf den Weg gibt.

    Zu deiner Preisfrage: Ich habe noch kein wiederkehrendes Weihnachtsbuch (vielleicht ändert sich das, wenn unser erstes Kind da ist), lese aber insbesondere zur Winterzeit bei gemütlichem Licht, leckeren Tee und selbstgebackenen Plätzchen ein schönes Buch. Derzeit lese ich Volker Bruchs ersten Fall (Der nasse Fisch) und Daniel Sterns „Geburt einer Mutter“.

    Viele Grüße, Mathilde

  6. Anita sagt

    Ich liebe es, zwischen den Jahren zu lesen, habe aber kein bestimmtes Buch. Dafür aber einen Film: jedes Jahr muss ich einfach Tatsächlich Liebe schauen 🙂

  7. Wie schön, dass Dir Dein Blog wieder soviel bedeutet. Ich lese Dich schon sehr lange und hatte zwischendurch Angst, dass Du aufhörst. Du schlägst Dich mit ähnlichen Problemen wie ich herum, verkörperst aber sozusagen das, wo ich noch hin will;-)
    Ich lese Dich sehr gerne! Aus der Verlosung möchte ich ausgenommen werden, auf mich warten noch soviele ungelesene Bücher.
    Schöne Weihnachtstage für Dich und Deine Familie!

  8. ariellea sagt

    Liebe Manuela, schon länger lese ich hier mit – mit großer Begeisterung. Für mich war in diesem Dezember der Sammelband „Skandinavische Weihnachten“ mein liebstes (Vorlese) Buch.

  9. Seit die Kinder klein waren gehört „Mama Muh feiert Weihnachten“ zum festen Repertoire der Weihnachtslektüre und sich wenn die Kinder aus dem klassischen Vprlesealter herausgewachsen sind, so muss dieses stets vorgelesen werden. Jedes Jahr aufs Neue.

  10. Diemamarena sagt

    Bei uns gibt es auch noch kein festes Buch zu Weihnachten. Wir lesen aber gerne Weihnachts-Pixis, derzeit jeden Tag „Der schönste Weihnachtsbaum“. Und das Maxi-Pixi von Conny 😉 Ich selbst mache es mir gerade mit Sieh mich an von Mareike Krügel gemütlich.

  11. Jonna sagt

    Durch Zufall bin ich auf wieder auf die dänische Zwillings Reihe Jens und Michel … feiern Weihnachten gestoßen und habe diese gebraucht kaufen können, um diese meinem Mann, der ein großer Dänemark Fan ist, zu Weihnachten zu schenken. Als ich das Buch aus dem Umschlag genommen habe, musste ich feststellen, dass ich Jens und Michel bereits aus meinen Kindheitstage kenne und ich diese Bücher immer wieder aus der Bücherei ausgeliehen habe. Und dann an Weihnachten. Mein Mann packt das Buch aus und auch er kennt dieses Buch aus der evangelischen Gemeindebücherei. Daher gehört dieses Buch seitdem jedes Jahr zu unseren liebsten Vorlesebüchern an Weihnachten.

  12. Uta Lothert sagt

    Ich habe verschiedene Sachen. Zum Einen lese ich gern das Buch der Erzgebirgsweihnacht, da ich von dort komme, zum Anderen habe ich mindestens eine Liebesschnulze, die ich brauche. Dieses Jahr ist es „Der Wolf am Fenster – Eine Weihnachtsgeschichte“. Ich brauche das.

  13. Anna-Amalia sagt

    Meist geht es mir so, dass ich am Ende der Weihnachtszeit „schwach“ werde und noch einen Schwung Weihnachtsbücher bereits für´s nächste Jahr kaufe. Dieses Jahr haben wir daher die Wichtelweihnacht im Winterwald gelesen.

  14. Lallibella sagt

    Oh, da hast du ja tolle Bücher ausgesucht. Ich folge dir erst seit knapp einem Monat – meine Schwester hat mich auf deinen Blog aufmerksam gemacht… An Weihnachten gehören für mich neben der Weihnachtsgeschichte immer Klassiker mit unter den Baum. Seit diesem Jahr aber auch Weihnachten und das Sams. Vielleicht wird das ja für meine Kids der Klassiker.

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