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Vereinbarkeit ist mehr als Teilzeit und KiTa-Platz

Kleinkind Plüschtier

Laura von heuteistmusik.de ruft zur Blogparade mit dem Thema Vereinbarkeit auf. Und weil Vereinbarkeit im Hinblick auf meinen Beruf und drei Kinder natürlich auch bei mir ein großes Thema ist, schreibe ich heute mal darüber. Allerdings, und das muss ich schon einmal vorweg nehmen, habe ich gerade einen sehr lädierten Blick darauf.

Wo soll ich anfangen?

Mein Arbeitgeber ist einer von den Arbeitgebern, bei denen Familienfreundlichkeit nicht nur ins Personalportal geschrieben sondern tatsächlich gelebt wird. Deshalb habe ich schon viele Arbeitszeitmodelle ausprobiert: Ich habe mit einem Kind 50%, 75% und Vollzeit gearbeitet. Ich habe mit zwei Kindern 89% und Vollzeit gearbeitet, ich habe auch mal eine 4-Tage-Woche gehabt und ab dem dritten Kind meine 37 Stunden-Woche mit einem Homeoffice-Tag kombiniert. Immer unterbrochen von jeweils einem Jahr Elternzeit und mit der Garantie auf meinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Was soll ich sagen? Das ist der öffentliche Dienst! In den bin ich nach der Geburt des ersten Kindes durch einige glückliche Zufälle hinein geraten. Meine Vereinbarkeitsgeschichte ist also keineswegs eine Geschichte mit familienunfreundlichen Arbeitgebern oder fragwürdigen beruflichen Versprechungen.

Aber – und irgendetwas ist ja immer – meine Vereinbarkeitsgeschichte ist ein Märchen über gesellschaftliche und persönliche Erwartungen an mich als Mutter.

Für mich ist es im Moment die größte Herausforderung zu erkennen, welche Mama ich sein will und sein kann. Ich suche immer noch meinen Weg zwischen Vollblutmüttern, Müttern mit einem maximal 20 Wochenstunden-Job, freiberuflich arbeitenden Müttern und Müttern, die eine Karriere im klassischen Sinne meistern. Ich bin nichts von alledem. Ich liege irgendwo dazwischen. Ich bin die Mama, die eher zufällig als geplant im öffentlichen Dienst arbeitet; die nebenberuflich zwar promoviert aber keine leitende Position angestrebt hat; die Zeit mit ihren Kindern verbringen will, aber das bitte nicht den ganzen Tag oder jedenfalls mit ausreichend Pausen; die sich hin und wieder noch selbst spüren muss; die zwar an eine gleichberechtigte Aufgabenteilung mit dem Ehemann glaubt, aber sich trotzdem für alles verantwortlich fühlt; die ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn sie eine Stunde länger arbeitet oder gar einfach mal nach dem Bürotag spazieren geht, anstatt die Mäuse so schnell wie möglich aus der Kita abzuholen; die weiß, welche Termine die Kinder haben; die aber auch daran verzweifelt, wie wenig eigene Zeit bleibt. Ich könnte ewig so weiter schreiben.

Der schlimmste Satz, den man mir einmal gesagt hat war.: „Wozu habe ich Kinder, wenn ich sie gleich wieder abgebe.“ Der zweitschlimmste Satz war: „Unser Alltag ist ihre Kindheit“. Solche Phrasen setzen mich unter Druck. Im Grunde sind sie nutzlos und sagen gar nichts darüber aus, wie ich unser Familienleben gestalten und unseren Alltag austarieren kann, damit es uns allen gut geht. Trotzdem lassen sie mich nicht kalt.

Oh ja, auch für mich war es überraschend, dass ich erst jetzt nach 9 Jahren Muttersein dahinter komme, dass ich mich, meinen Beruf und meine Familie im Alltag nur vereinbaren kann, wenn ich den Einfluss von gesellschaftlichen Prägungen, unbewussten Glaubenssätzen, vorurteilsbehafteten Floskeln wie „So ist das eben als Mutter, das hast Du Dir so ausgesucht.“ und dem allgemeinen Tenor, dass Mütter gerne auf alles mögliche verzichten, hinter mir lasse. Und das ich genau das nicht tue.

Kurz gesagt: Meine Vereinbarkeit ist ein Gefühl.

Und dieses Gefühl hängt ganz eng am „psychologischen Betriebssystem“ (wie es so schön im Dossier der neuen Brigitte heißt, Nr. 10/2017) und das wiederum hängt ganz nah an den Geschlechterrollen, die wir tagtäglich -ja, immer noch – vermittelt bekommen. Und in dem Punkt befinden wir uns derzeit ganz klar in einem eher konservativen Aufwind. Das erlebe ich in meinem persönlichen Umfeld und das sagt auch die Wissenschaft (vgl. Report der Hans Böckler Stiftung). Willkommen zurück in den 50ern.

Dabei fing das mit dem Muttersein ganz vielversprechend an. Meine eigene Mutter war immerhin in Vollzeit berufstätig. Das klingt jedoch moderner als es war. Das damit verbundene Zähne zusammenbeißen und durchhalten ist nämlich auch nicht gerade erstrebenswert. Deshalb kann ich mich nicht so ganz davor verschließen, dass meine Vereinbarkeitsbemühungen letztlich in meinem unmittelbaren Umfeld enden, und zwar mit all den Anforderungen, die nicht zu meiner Berufstätigkeit passen und die mich mit drei Kindern stark ins Häusliche verschieben. Und weil ich weder das eine noch das andere bin (keine Mutter, die zu Hause sein will und keine Mutter, die ihren Beruf in den Mittelpunkt stellt), muss ich einen Weg irgendwo dazwischen finden.

Und den gibt es gerade nicht für mich: Ich kann nicht reduziert arbeiten, ohne als Teilzeit-Mama – wenn auch wohlwollend-  stigmatisiert zu sein; ich kann nicht die Kinderbetreuung zu meinem Lebensinhalt machen, ohne im Alter verarmt zu sein; ich kann nicht in Vollzeit arbeiten, ohne meine Kinder zu vermissen oder meine Kraft zu verlieren; ich kann nur schwer ignorieren, dass das Muttersein immer noch als die natürlichste meiner Aufgaben angesehen wird. Und als sei das nicht genug, ist da natürlich mein dauerhaft schlechtes Gewissen – irgendwie allem gegenüber, was ich nicht schaffe-  und die Tatsache, dass ich im Moment ratlos bin. Letztlich bin ich auch nur ein Mensch mit einem 24 – Stunden-Tag und einem begrenzten Energiehaushalt.

Und dem Mäusepapa geht es genauso. Wir sind zusammen müde. Und obwohl das  mit dem Kinderhaben ein verdammt schönes Abenteuer ist und ich natürlich einen Weg für mich finden werde, so hat sich doch eines inzwischen geändert: Wenn ich vor ein paar Jahren oder Monaten noch fröhlich, optimistisch daran geglaubt habe, dass Vereinbarkeit funktioniert, so bin ich genau jetzt in meiner persönlichen Vereinbarkeits-Sackgasse angekommen.

Teilzeitarbeit (egal ob vollzeitnah, ob 75 % oder „nur“ 50 %) , KiTa-Betreuung, Schulhort und eine egalitäre Aufgabenteilung zu Hause helfen mir einfach nicht darüber hinweg, dass die Ansprüche an Eltern (und Kinder) gewachsen sind, dass ich persönlich etwas anderes von mir erwartet habe als eingetreten ist und dass die Ideologie in Deutschland Mütter ganz klar bei ihren Kindern sieht. Da passt was nicht zusammen und ich kann das Puzzle gerade nicht legen. Vielleicht ist es auch eine Mom-Life-Crisis, wie es Nina alias Frau Mutter in ihrem Blog so treffend benennt. Nur leider führt mich meine Krise nicht dahin zu sagen, so ist es eben, ich gehöre jetzt zu denen, die sich über kindgerechte Kochrezepte und Sonderangebote in Drogerien austauschen. Das tue ich nämlich immer noch nicht. Aber ich habe mich weiter entwickelt, da hat Frau Mutter schon recht.

Trotzdem, der Alltag mit meinen Kindern lebt sich eben nur im Konkreten. Und konkret sieht es so aus, dass morgens nicht alles glatt läuft; dass mich der Alltag müde macht; dass in meinem Umfeld die meisten Mütter weniger als 30 Wochenstunden arbeiten; dass ich wegen meines Berufs nicht genauso viel an den schulischen Aktivitäten der Kinder teilhabe wie andere Mütter; dass ich nach der Arbeit keine Kraft mehr finde, um mich in alles einzubringen, was mir wichtig ist; dass es mir etwas ausmacht, im Büro als Teilzeit-Mutter zu gelten, obwohl ich immerhin 37 Wochenstunden arbeite; dass mir klar vor Augen steht, wie wenig Zeit ich für das finde, was mir auch noch wichtig ist und dass mir ab und zu jemand antwortet: „Das hast Du Dir doch so ausgesucht.“, sobald ich konstruktive Lösungswege aus dem Dilemma diskutieren will. Nein, das habe ich mir nicht ausgesucht. Wie auch? Ich hatte ja keine Ahnung, wie es als Mama so sein würde. Ich sehe das nicht so, dass ich Mutter geworden bin, um alles andere hinten an zu stellen. Ich möchte weiterhin Geld verdienen, unabhängig sein, mich um mich selbst kümmern dürfen und Hilfe dabei bekommen.

Aber klar, ich bin das Risiko eingegangen, nicht von Vornherein zu wissen, wie ich Kinder haben kann und mich gleichzeitig dabei gut fühle. Und nun habe ich den Salat. Die Realität drückt mir von allen Seiten Soße in die frischen Blätter und alles weicht auf.

Ich bin gerade furchtbar negativ, ich weiß.

Was ändern?

Ich suche meinen Weg. Ich bin an einem Punkt, an dem ich ganz alleine weiter gehen muss. Jedenfalls gefühlt. Ich nenne das meine Blue-Turtle-Challenge.

sea life. Watercolor sea turtle isolated on white background

Ich mag das Meer, ich mag Blau, ich mag Schildkröten (die hatte ich hier und hier ja auch schon mal am Wickel) und ich mag es, wenn die Dinge einen Namen bekommen, an dem ich mich festhalten kann. Blue Turtle heißt für mich, ich möchte langsamer durch mein Leben gehen. Ich möchte wieder mehr sehen und schrittweise herausfinden, was mir gut tut und wie ich meine Vereinbarkeitsgeschichte fortschreiben kann. Ich will vor allem, dass sich alles mit mehr Leichtigkeit füllt. Der Weg dahin wird nur in kleinen Schritten gangbar sein. Deshalb die Schildkröte….Ich gebe gerne Bescheid, sobald ich irgendwo angekommen bin.

Und gebt ihr mir Bescheid, wie ihr alles unter einen Hut bekommt?

12 Kommentare

  1. Danke für deinen tollen Beitrag!
    Toll, weil du mutig genug bist, zu schreiben, wie es ist. Ebenso toll, weil du deinen eigenen Weg suchst und dich nicht zufrieden gibst mit dem, was das Umfeld um dich herum so behauptet. An sich selbst zu merken, dass man angefangen hat anders zu denken als viele um einen herum ist ein Hinweis darauf, dass du dich bereits auf den Weg gemacht hast. Du hast dich auf den Weg gemacht, deine ganz persönliche Antwort zu finden auf die Frage, was dein Leben lebenswert macht.
    Dass du jetzt noch nicht weißt, was und wie und überhaupt, ist eine unangenehme, aber notwendige Begleiterscheinung eines selbstbestimmten Lebens. Es gibt keine Eckpfeiler mehr, an denen du dich orientieren kannst. Du kannst aber darauf vertrauen, dass du mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen wirst, wo und wie du den nächsten Schritt setzen könntest. Diese Fähigkeit hast du bereits in dir, glaub mir 😉
    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft, Mut und vor allem Ausdauer.
    LG
    Ewa

  2. Martamam, ein sehr umfassender Beitrag zu einem auch für mich so schwer zu greifenden Thema. Ich habe genau das entgegengesetzte Gefühl, nämlich, dass man Mütter eben mehr im Beruf sieht und nicht bei den Kindern, man deshalb meine aktuelle Lebensgestaltung als rückständig und leistungsverweigernd betrachtet. Das vermutlich, weil ich Teilzeit unter zwanzig Stunden arbeite. Da wundert es doch nicht, wenn sich alle Frauen in Deutschland schlecht fühlen, egal wie sie ihr Muttersein gestalten. Darf ich Deinen Beitrag rebloggen?

    • Hallo liebe maramarin, danke für Deine Rückmeldung. Ich freue mich, wenn Du den Beitrag rebloggst. Und Du sagst es auch ganz richtig, dieses „egal wie man es macht, es ist alles nicht richtig – Gefühl“ ist schwer zu fassen. Deshalb bin ich persönlich gerade in der Position, mich neu zu organisieren. Aber, und das ist meine Schwierigkeit dabei, es ist so eine blöde Gratwanderung. 😝Sei ganz lieb gegrüßt, Martamam

  3. Hat dies auf marasgedanken rebloggt und kommentierte:
    Mit freundlicher Erlaubnis von Martamam reblogge ich ihren Beitrag zur Vereinbarkeit, der mir sehr gut gefallen hat. Sie schreibt über ihre Zweifel, ihr Gefühl momentan in einer „Vereinbarkeits-Sackgasse“ zu stecken und über ihren tiefen Wunsch, das passende Modell für sich und ihre Familie zu finden. Ich glaube, dass Martamam es finden kann. Gerade deshalb, weil sie ihre Situation so gründlich und schonungslos reflektiert, folge ich ihr so gern.

  4. Ein sehr schöner Artikel!
    Ich würde schon Bescheid geben, aber ich bin gerade unterwegs auf Suche nach dem Hut, unter den alles passen könnte und ich glaube, es wird noch lange, ganz lange dauern bis ich einen gefunden haben könnte (ganz starker Konjunktiv) 😉

  5. Denise sagt

    Hallo Martamam,
    Deinen Beitrag kann ich voll und ganz nachvollziehen, da ich auch befürchtet habe, in diesen Konflikt zu kommen. Letztlich gehöre ich gerade zu den 20-Stunden-Teilzeit-Mamis und muss sagen, dass ich damit sehr zufrieden bin und ich in gar keinem Konflikt stecke. Welch Überraschung! Mein Konflikt bestand eher darin, dass meine Tochter mit 12 Monaten in die Kita kam und ich hatte Angst, dass ich ihr zu früh zuviel abverlange, sie dort „untergeht“ und ich die böse Mama bin, die sie abschiebt. Aber für mich stand von Anfang an fest, dass ich nicht länger als 1 Jahr zu Hause bleiben möchte, da ich gern arbeite und dauerhaft zu Hause nicht glücklich werde. Letztlich hat sich alles nach anfänglichen Schwierigkeiten zum Guten gewandt und Tochter und Mama sind zufrieden.

    • Hallo liebe Denise, ich finde es schön zu lesen, dass Du diesen Konflikt nicht kennst. Es ist klasse…. Ich habe den Mäuserich damals auch mit 7 Monaten in die Kita gegeben, um meine Promotion zu Ende zu schreiben, und fürchtete zunächst auch, ich würde das bereuen. War aber gar nicht so. Im Gegenteil, es war eine entspannte Zeit und ich fühlte mich damals bei mir selbst angekommen. Ich glaube, irgendwann später dann habe ich aufgehört, mich selbst wichtig zu nehmen und habe begonnen, die kritischen Stimmen um mich herum ernster zu nehmen als mich selbst. Ich lerne gerade, sie zu ignorieren, und mehr auf mein Bauchgefühl und darauf zu hören, wer ich bin und was mir gut tut. Denn ich weiß, dann bin ich für meine Kinder die bessere Mama… Herzlichen Gruß, Manuela

  6. Astrid sagt

    Ich habe noch nie einen treffenderen Artikel zu diesem Thema gelesen, ich bin beeindruckt und zugleich schockiert denn es könnten exakt meine Worte sein! Ich stehe zur Zeit genau an dem selben Punkt und weiß oft nicht ein und aus, fühle mich dadurch ausgeliefert und in einer gewissen Art hilflos und das mag ich nicht ! Ich habe ebenfalls drei Kinder und gehe Teilzeit arbeiten ! Ich stehe immer unter Stress und hab eben auch dieses Gefühl überall nur halb da zu sein mir fehlt in der Arbeit komplett der Anschluss und die Vollblut Mutter bin ich auch nicht ! Ich finde keinen Weg um unabhängig zu sein und überall anzukommen aber vielleicht muss ich das auch gar nicht ? Muss man sich für eine Seite entscheiden ? Entweder familie oder Karriere ? Zuerst Familie dann erst Karriere ? Was ist dazwischen ? Gibt es ein dazwischen ? Keine Karriere -gute Mutter , Karriere -schlechte Mutter? Wie schafft man Zeit für sich neben Haus Kinder Alltag ? Das ständige schlechte Gewissen dem Mann und Kindern gegenüber , muss das sein ? Wieviel Egoismus ist in Ordnung ? Das sind alles Gedanken die bei mir herum schwirren!

    • Hallo liebe Astrid, ich finde die Fragen, die Du unten aufwirfst, ganz wichtig. Denn genau dahin komme ich gedanklich gerade, dass es kein Entweder-Oder gibt. Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der viel gleichzeitig sein darf und auch wenn noch vieles negativ gesehen wird, wir waren noch nie so frei in dem, was wir tun dürfen. Das Problem ist nur, dass wir all die veralteten Glaubenssätze noch in uns tragen, dass sie von den Generationen vor uns noch an uns weiter gegeben wurden und dass wir sie von Kindheit an verinnerlicht haben. Ich brauche da manchmal nur meiner Mama zuzuhören und ahne ganz genau, woher meine inneren Denkmuster kommen. Ich lese deshalb gerade etwas über „hidden beliefs“ (versteckte Glaubenssätze) und habe auch in einem aktuellen Blogbeitrag darüber geschrieben. Warum also nicht viel mehr parallel denken und wollen – ein erfülltes Berufsleben (das Wort „erfüllt“ finde ich besser als erfolgreich sein oder Karriere machen) haben, eine liebevolle Mutter sein und als Frau seinen eigenen Weg suchen. Ich denke also JA, es gibt ein DAZWISCHEN. Wir sind dazwischen und wir finden unseren eigenen Weg hindurch. 🙂 Lieben Gruß, Manuela

  7. Pingback: Vereinbarkeit braucht Freiräume und Pausen |

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