Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rückblick

Oktober 2017 (und was ihn gut gemacht hat)

Familienleben Stürmisch, kuschelig und mit ganz viel Musik. Wir haben Halloween gefeiert. So richtig mit Kostümen, Schminken, Gruselbüffet und Dekoration. Mit allem drum und dran eben. Und dann wurden alle Nachbarn abgeklappert, gesungen, gelacht und genascht. Die Minimaus wusste erst gar nicht, was da überhaupt los ist, bis sie verstanden hat, dass es hinter jeder Tür Süßigkeiten gibt. Ihre Beute hat sie dann zwischen den Stockwerken aufgegessen und sich an der nächsten Wohnungstür Nachschub erlächelt. Ich finde ja, sie ist unheimlich schlau. Einmal zerknautscht gucken und niemand kommt dagegen an. Der Mäuserich war einen Tag mit der Maus in der Schule und er fand diesen Tag so schön. Beim Laternelaufen durfte er als Großer schon eine Fackel tragen und wenn ich ihn mir so ansehe, dann sehe ich schon das baldige Schulkind vor mir. Er ist im Moment wieder so zufrieden und sich selbst. Er fragt viel und er weiß auch schon viel. Hach. Ich möchte ihn gerne noch ein bisschen klein sein lassen, ihm abends Küsschen auf die Wange schmatzen, ihn beim Vorlesen im Arm halten und mit ihm spazieren gehen. Aber er will das schon …

Juni 2017 (und was ihn für mich stimmig gemacht hat)

Familienleben Für einen Juni war der Juni richtig gut. Besser als erwartet. Es war ein paar Tage schon Sommer und ein paar Abende waren beinahe schon Sommerabende mit auf dem Balkon sitzen; ein Glas Wein im Abendrosa genießen; die Mäuse erst um 21.00 Uhr daran erinnern, dass sie mal langsam ins Bett müssten; die Frage beantworten, warum sie schon ins Bett müssen, obwohl es doch noch hell ist; sich an anderen Tagen wiederum die Frage stellen, warum alle so früh müde sind. Und das, obwohl es draußen noch so hell ist. Lach. Ich habe sogar einiges geschafft: Eine Unterwasser-Party vorbereiten zum Beispiel (irre wie viel Arbeit so ein Kindergeburtstag macht). Und am Ende war ich stolz auf mich und habe trotzdem gedacht, das nächste Mal feiern wir wieder im Museum.

Familienleben Mai 2017

Mai 2017 (und was ihn bunt gemacht hat)

Was so los war Wir haben im Mai zwei Geburtstage gefeiert. Den 9. Geburtstag der Maus und den 3. Geburtstag meines Blogs. Weil ich so ungern backe – im Gegensatz zu der Maus – wurde ihre Geburtstagstorte eine Eigenkreation aus Kerzen und Coppenrath & Wiese. Die Maus hat die Torte trotzdem geliebt. Dann sind wir ein Wochenende nach Berlin gefahren. Zu meiner kleinen Schwester. Zuerst dachte ich, das wird anstrengend und ich bin noch nicht wieder ganz gesund und deshalb war es irgendwie auch keine gute Idee. Am Ende war es das Beste, was wir fünf im Mai zusammen gemacht haben. Das Schlimmste in diesem Monat war die Krebsdiagnose meiner Freundin. Nach der ich sie am liebsten nicht mehr aus dem Arm gelassen hätte und mir klar wurde, wie wenig ich ihr zu helfen weiß. Wirst Du mir sagen, wenn ich was für Dich tun kann?, habe ich sie deshalb nur gefragt. Und dann haben wir darüber gesprochen, wann ihr wohl die ersten Haare ausfallen werden und ob sie sich vor Beginn der Therapie eine Kurzhaarfrisur schneiden lässt. Nur darüber haben wir geredet und über die kommenden Geburtstagsfeiern unserer Töchter und über den neuen Spielplatz …

Monatsrückblick April 2017

April 2017 (und was ihn winterlich gemacht hat)

Was wir gemacht haben: Viel zu viel. Finde ich. Kranksein, Müdesein. Immer noch. Ich versuche langsam zu sein. Das fällt mir auch gar nicht schwer, denn ich bin gerade langsam. Mein Energiehaushalt lässt nicht viel zu. Ich lebe im Schildkrötentempo. Das ist Mist, aber gleichzeitig auch eine gute Zeit. Irgendwie. Weil ich darüber nachdenken kann/muss, wie ich unseren Alltag ändern will, was mich fremd bestimmt, was mich Kraft kostet und wie ich mich selbst besser umsorgen kann. Das hat also alles auch etwas mit Vereinbarkeit und mit Happiness zu tun. Vielleicht mache ich daraus jetzt meine Blue-Turtle-Challenge.

März 2017 (und was ihn zum glitzern brachte)

Familienleben:  Diese Müdigkeit im Urlaub, die auch danach nicht verschwunden ist. Sie steckt gerade in meinem Kopf und auch in meinem Herzen. Ich bin etwas zerschrabbelt vom blöde Mama sein, die liebste Mama sein, von diesem nie etwas ganz zu Ende machen können, vom Anstubsen mit dem Zeigefinger Du Mama, weißt Du?, vom Durchdenken, Ausdenken, zu Ende denken, vom ängstlich sein, vom wunschvoll sein, von meinem Schokolade- und Sinnmach-Hunger, von dem Gefühl, immer zu viel zu tun. Und zu wenig. Beides gleichzeitig. Von den vielen winzig kleinen Pinselstrichen, aus denen sich der Familienalltag zusammensetzt und die man nur sieht, wenn man ganz dicht dran steht. So dicht, dass einem die Augen flirren.

Januar und Februar 2017 (und was mich glücklich gemacht hat)

Familienleben Die ersten beiden Monate des Jahres waren richtig gut. Sie waren voll und bunt. Deshalb sind sie an mir geradezu vorbei geflogen und ich hatte kaum Zeit, mich über die Dunkelheit der Jahreszeit zu beklagen. Ich habe sogar einiges geschafft. Meinen Schreibtisch aufgeräumt, mit einer Schreibwerkstatt begonnen, mich für einen besonderen Abend schön gemacht und frische Blumen in der Wohnung verteilt. Mit den Mäusen habe ich Urzeitwölfe und Dinos ausgegraben, Papierflieger gebastelt, Kunstwerke bestaunt, Malefiz gespielt.

Happy New Year und Schildkröten mit Suppe

Das neue Jahr hat sich mir nun also doch noch aufgedrängt. Es ist da. Ich bin innerlich noch gar nicht so weit und ohnehin der Meinung, dass es noch eine Weile hätte weg bleiben können. Kann nicht einmal alles so blieben wie es ist? Muss es da immer dieses Vorwärtstreiben geben? Jemand hat mal so treffend formuliert, er warte darauf, anzukommen. In seinem Leben, in sich, in der Ruhe. Dieses Gefühl hätte ich auch gerne einmal. Ankommen, bleiben, da sein, nichts müssen. Aber leider ist ja immer was.

Der Mäuserich ist schon/erst 5

Wir haben gerade einen 5. Geburtstag gefeiert. Der Mäuserich ist jetzt 5. Er ist groß und wird immer größer. Die Kita hat uns vorgestern ihren Einschätzungsbogen für die 4,5 jährigen-Gespräche in der Schule vorgestellt. Der Mäuserich macht seine Sache gut. Er ist ein aufgewecktes, interessiertes und kluges Kerlchen. Wir müssen jetzt darüber nachdenken, ob er vielleicht schon im kommenden Schuljahr 2017/2018 in der Vorschule oder gar vorzeitig in der Schule besser aufgehoben wäre als in der Kita.