Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glück

Hygge Buch

Bücherstapel oder Wie hygge ich richtig?

Wer oder was ist eigentlich Hygge? Mit dieser Frage beginnt das zauberhafte Buch „Hygge“ von Meik Wiking. Ihr erinnert euch? Es lag schon lange vor Ostern auf meinem Bücherstapel, reiste auch schon eine Runde mit ins Nordseewochenende, aber bei meiner Oma habe ich es zu Ostern endlich lesen können. Und nun weiß ich es. Ganz klar. Hygge ist ein Lebensgefühl und hat ganz viel mit Glück zu tun. Deshalb ist der Autor Meik Wiking auch niemand anderes als der CEO des Kopenhagener Instituts für Glücksforschung. Und weil die Dänen statistisch gesehen als eines der glücklichsten Länder weltweit gelten, passt das gleich doppelt gut. Denn wer könnte uns besser erklären, was Hygge nun ist und was dieses Lebensgefühl ausmacht als ein dänischer Glücksforscher?

Mütter sind vieles und auch mal Coachee

Wir haben schwierige Monate hinter uns. Es lief vieles nicht so ganz rund. Alles kostete Zeit, Kraft und Geld. Vor allem Kraft. Mir ist manchmal nicht mehr ganz klar, wer ich bin und was ich sein will. Ich weiß gerade noch, was ich sein muss. Da wäre zunächst einmal meine Rolle als Mutter, als Juristin und als Ehefrau. Seit ungefähr 10 Jahren bin ich das. Nun gut, Juristin war ich schon vor dem Ehefrau sein und Mama bin ich „erst“ seit 8 Jahren. Doch nach diesen großen Drei kommt eine Weile nichts mehr, irgendwann ein kleines Gastspiel als Freundin, Beraterin, Tochter, Enkelin und manchmal auch als Yoga-Anfängerin. Einiges davon bin ich ganz automatisch, ich muss mich dabei gar nicht besonders anstrengen und freue mich, wenn es mir gut gelingt. Anderes wiederum kostet mich Überwindung und Energie. Und die ist arg begrenzt. Er hat sich in den letzten Monaten so eingeschlichen, dieser Energieverlust. Diffus spüre ich, dass es viel geworden ist, zu viel manches Mal. Was ist zu viel, will der Mäusepapa dann wissen. Und ich kann …

Bücherstapel oder Joghurtkuchen und französische Pausen

Ich habe es wieder getan …  und einen Erziehungsratgeber gelesen. Und… es war toll … Nein, ganz im Ernst. Ich habe ausnahmsweise nicht das aktuelle „Leitwölfe sein“ von Jesper Juul gelesen sondern ein etwas „älteres“ Buch von Pamela Druckerman (5. Auflage aus Februar 2013). Und jetzt weiß ich, „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“. Lach. Ich hatte ja schon einmal etwas über den französischen Erziehungsstil und über die Lebensweisheiten unserer europäischen Nachbarn zur Vereinbarkeit, zu berufstätigen Müttern und zur Kinderbetreuung  gelesen (bei Annika Joeres „Vive la famille“) und nun habe ich noch ein paar Erziehungsgeheimnisse à la francaise dazu gewonnen. Für mich hat sich das Lesen  gelohnt und deshalb eröffne ich nach dem Ende meiner Stilllesungen eine neue „LeseEcke“. Das Buch „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ von Pamela Druckerman ist das erste Buch in meiner LeseEcke. Es ist unter anderem deshalb so  interessant, weil die Autorin Amerikanerin ist und die französische Einstellung zum Kinderhaben und Familiesein überwiegend mit der amerikanischen vergleicht. So erhält man also auch diesbezüglich neue Einblicke. Ab und zu tauchen jedoch auch wir deutschen Mütter darin auf und es erstaunt mich …

Armes Geschwisterkind

Meiner Omi tun meine Kinder leid. Warum? Weil sie keine Einzelkinder sind. Sie selbst hat zwar eine Schwester, der sie sehr nahe steht. Das nehme ich jedenfalls an. Aber ihre Tochter, meine Mama, ist ein Einzelkind. Ich dachte immer, dies sei der Zeit geschuldet, zu der meine Mutter auf die Welt kam. Die Kriegsgeneration hatte einiges erlebt, was wir uns kaum vorstellen können. Viele Kinder zu haben, war damals sicher nicht einfach. Deshalb war es für mich einerseits verständlich, dass ein Kind als Ideal galt. Andererseits ist meine Schwiegermutter in derselben Generation (ja, meine Familie war da etwas früher dran mit der Familiengründung) und hat drei Kinder. Hier spielte wohl eine Rolle wie der finanzielle Hintergrund der Familie damals war. Vielleicht geht es meiner Omi ums Teilenmüssen. Ist es das? Ich habe das schon verstanden, dass der Mäuserich arm dran gewesen sein soll, als die Maus Geburtstag hatte. Allerdings gibt es bei uns seit jeher Geschwistergeschenke und der Tag des Mäuserichs kommt auch noch. Dann ist die Maus arm dran…Wohin soll uns das bloß führen? Ich war jedenfalls …

Stilllesung

Gerade habe ich ein Buch im „Nachtmodus“ nahezu verschlungen. Und das eigentlich nur, weil wir hier im Urlaub kein WLAN im Appartement haben, weil Maus und Mäuserich nach den Tagen am Meer binnen Sekunden erschöpft in die Kissen sinken, weil die Minimaus von der frischen Meeresluft genauso gut einschläft, weil ich also früh im Bett liege und nichts anderes zu tun ist. Und weil ich diesen Artikel über das Buch in der Eltern-Zeitschrift gelesen habe. Darum war es überhaupt in meinem Reisegepäck und nun habe ich es schon zu Ende gelesen. Schade eigentlich, denn ich finde das Buch „Vive la famille“ von Annika Joeres ganz wunderbar. Deshalb werde ich es allen Müttern schenken, die das Pech oder doch eher das Glück haben, bald Geburtstag zu feiern. „Vive la famille“ war stellenweise so interessant, dass ich auch dem Mäusepapa auszugsweise daraus vorgelesen habe und das mache ich sonst nie. Er liest keine Erziehungs-, Vereinbarkeits-, Elternliteratur. Niemals. Dieses Buch fand er „okay“ und das will schon etwas heißen. Das Buch von Annika Joeres ist deshalb gleichermaßen kurzweilig, …

Als Mama denke ich französisch

Annika Joeres hat ein Buch geschrieben: „Vive la famille“ vom Herder Verlag. In der aktuellen Zeitschrift Eltern (4/2015) habe ich heute einen Artikel dazu gelesen und werde demnächst auch das Buch in einer meiner Stilllesungen besprechen. Das interessiert mich nun doch, denn es geht darum, dass die Französinnen mit ihren Ansichten zum Kinderhaben und zum Familienleben für mentale Entlastung sorgen. Jedenfalls bei der Autorin. Die Gefahr, dass sie einfach nur ein paar bekannte Klischees auspackt, besteht hier schon einmal nicht, denn sie lebt in Frankreich und erfährt die französische Einstellung zum Elternsein somit hautnah. Natürlich sind die Erlebnisse deshalb auch subjektiv, jedoch kann ich ihre Botschaft im Kern ganz gut verstehen. Zum Beispiel beschreibt sie eine Situation, in der sie -typisch deutsch- ihr Kind bedauert, weil sie es als beinahe letztes Kind aus der KiTa abholt. Eine französische Mutter hingegen sieht die Situation eher so, dass die Kinder dadurch Glück hätten, die Erzieherin einmal für sich zu haben. Und weiter geht es damit, dass sie sich nicht unverstanden fühlt als sie ihr vier Monate altes Baby in die …

Ich bereue gar nichts…

Ihr habt es dieser Tage schon oft gelesen. Die Tageszeitungen greifen das Thema gerade im Internet überall auf. Ich kannte den Ausdruck dazu bis gestern gar nicht: „Regretting Motherhood“. Darüber kann man sich schon so seine Gedanken machen. Die Soziologin Orna Donath hat eine nichtrepräsentative Umfrage dazu erstellt, ob die Befragten mit dem heutigen Wissen noch einmal Mutter werden würden. Die Studie umfasste nur 23 Frauen und diese haben nein gesagt. Okay, was soll’s? Warum diese Empörung? Es gibt sie also die Frauen, die es sich jetzt anders überlegen würden. Ist doch in Ordnung, finde ich. Das so offen zu sagen, ist auch in Ordnung. Ihren Kindern werden sie das kaum auf die Nase binden, denn sie lieben ihre Kinder. Auch das wurde in der Befragung deutlich. Ich habe mir das Mamasein vorher zum Glück gar nicht wirklich ausgemalt. Natürlich habe ich davon gehört und gelesen. Ich habe mir nur nicht vorgestellt, wie ich als Mama so sein würde. Lange Zeit dachte ich, ich könnte gar nicht mit Kindern, weil ich die Kinder anderer Leute meistens …

Yoga-Mom und Buddha-Baby

Na gut, nach dem ich gestern recht miesepetrig war, ging es heute wieder besser. Yoga macht eben doch gute Laune bei Mutter und Kind. Die Minimaus fand es wohl eher gut, dass es beim Yoga mal eine andere Auswahl an Greiflingen und Rasseln gibt und mich haben die freundliche Athmosphäre, die entspannenden Übungen und der Austausch mit anderen Müttern glücklich gemacht. Da hat mich doch glatt das kühle Regenwetter nicht mehr gestört. Sat Nam.

(Bl) öder Sonntag

So langweilig wie dieser war schon lange kein Sonntag mehr. Regenwetter, kühler Wind und schlechte Laune. Ich konnte nichts dagegen tun. Ich fand den Tag ganz blöde heute. Ich habe (gefühlt) rund um die Uhr gestillt, Wäsche gemacht, Minimaus betüddelt, launische Gespräche mit dem Mäusepapa geführt, für und mit Maus und Mäuserich aufgeräumt und irgendwie nur darauf gewartet, dass der Tag vorübergeht. Ist er ja nun…Aber ein Nachgeschmack bleibt, weil der Tag so ungenutzt geblieben ist.