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Zukunftspläne und Bundestagswahl 2017

Vorgestern saßen wir zusammen in „unserem“ Balutschistan bei Kerzenschein und Stimmengewirr. Meine Freundin Anne und ich. Wenn wir zusammen ausgehen, dann gehen wir am allerallerliebsten dorthin. Wir sitzen dann auf rotem Samt, trinken Tee und Mangolassi und warten aufs Essen, das so unglaublich lecker ist, dass wir uns schon Tage vorher darauf freuen. Wir wählen aus der Karte jedes Mal das selbe. Sie die Nummer 89, ich die Nummer 133. Während wir warten sehen wir den Menschen vor dem Fenster dabei zu wie sie den Alma-Wartenberg-Platz überqueren und fragen uns gegenseitig, wie es uns geht. Gestern sprachen wir über die zurückliegenden Ferien und das Ende des Sommers. Und dann hat sie mir erzählt, dass ihr Krebs weg ist. Sie hat gelächelt, ich habe zurück gelächelt. Ganz weg? Ja. Nichts mehr zu sehen? Nein. Es war als würde für einen Moment alles um uns herum leiser werden.

Wir haben es getan…

… und sind ein Wochenende lang ohne Kinder verreist. Wir waren in Kopenhagen, bei allerbestem Regenwetter und mit einer ungemütlichen Erkältung im Gepäck. Aber das war uns egal, denn wir haben es geschafft. Wir haben ein verlängertes Wochenende ohne Kinder erlebt. An unserem 10. Hochzeitstag. Juchhu!!! Und dabei kein bisschen, nur ein wenig, na gut – nur ab und zu über die Kinder geredet. Was soll ich sagen? Es war schön. Das Hotel war „very nice“. Das Frühstück war ein Traum und das Wetter hielt sich hartnäckig mit Dauerregen und dichter Wolkendecke. Was soll´s? Endlich mal allein. Wir sind mit unseren Regenschirmen durch die Stadt gebummelt, haben die hübschen „Designbutikker“ durchstöbert und einmal den Tivoli umrundet. Wir  waren Kaffee trinken, mehr als einmal in Ruhe essen und ganz viel spazieren. Sogar die kleine Meerjungfrau habe ich mir zusammen mit 20 anderen Touristen bei einsetzendem Sprühregen mit schnellem Übergang zum kräftigen Schauer angesehen und wurde durch Zufall auch noch Zeugin einer Wachablösung vor Amalienborg. Ansonsten haben wir uns ausgeschlafen, spät gefrühstückt, uns mit einem Buch am späten Nachmittag ins Bett gekuschelt und uns über die Stille gefreut. Bei …

Kuchenteller nostalgisch

J´adore cette baguette

  Nach der Lektüre des wundervollen Buches von Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“  kann ich thematisch aus dem Vollen schöpfen. Es gibt eine Menge Denkanstöße darin. In einem der Kapitel berichtet die Autorin, dass sie an einem gemeinsamen Wochenende bei einer Freundin beobachtet habe, wie diese sich bei ihrem Mann für das Einkaufen des Frühstücksbaguettes mit den Worten bedankt:  „J´adore cette Baguette“ (Ich liebe dieses Baguette).