Alle Artikel mit dem Schlagwort: Beruf

Müttercoaching

Coach, Beraterin, Mutter, Frau: Stephanie Hamann im Gespräch

Wenn ich eine Verschnaufpause brauche, dann bringt der Mäusepapa auch mal alle drei Mäuse alleine ins Bett. Wann es mal wieder soweit ist, kann der Mäusepapa inzwischen schon aus meinem Gesicht ablesen. Nachmittags holt meine Mama den Mäuserich und die Minimaus gerne aus der KiTa ab und liefert sie nach einem Abstecher zum Spielplatz wohlbehalten direkt zu uns nach Hause. Die Maus schafft den Heimweg aus der Schule schon allein. Das alles bringt mir eine halbe Stunde mehr für mein Lieblingsbuch und einen Kaffee in der Sonne auf dem Balkon. Alleine. Yeah…

Kaffeebecher

Promovieren mit Kind? Das Fazit zu einem Herzensprojekt!

Mehr als 2 Jahre sind seit dem Abschluss meiner Promotion nun schon vergangen. Das besondere daran? Ich habe erst Jahre nach dem Studium und mitten in der Familienplanung nebenberuflich promoviert. Inzwischen hat sich unser Alltag irgendwo zwischen Beruf, Familie und dem Und sonst so? eingependelt. Es ist Zeit ein Fazit zu ziehen. Würde ich es nochmal so machen? Passte das alles unter einen Hut ?

Persönliches zur Vereinbarkeit

  Ich komme gerne dem Angebot von Juristin nach und schreibe etwas zu ihrer Kategorie „Eltern im Job – Persönliches zur Vereinbarkeit“. Das passt gerade ganz ausgezeichnet zu meiner Situation in diesen ersten Wochen des Jahres: Ich gehöre generell eher zu den berufstätigen Müttern, die der Meinung sind, Vereinbarkeit geht. Jedenfalls für mich, denn ich selbst finde ideale Rahmenbedingungen dafür vor und muss mich auch nicht jedes Mal rechtfertigen, wenn eines meiner Kinder krank ist. Ich arbeite 34 Wochenstunden im öffentlichen Dienst mit individuellem Arbeitsbeginn um 9.30 Uhr (spätestens), habe einen Homeoffice-Tag, verständnisvolle Kollegen, einen netten Chef und kaum kranke Kinder. Es läuft alles sehr gut und ich habe das Gefühl, alles im Griff zu haben oder jedenfalls mit Überraschungen organisatorisch im erträglichen Maße umgehen zu müssen. Bis jetzt. Seit meinem Wiedereinstieg nach der Elternzeit mit meinem dritten Kind stoße ich trotz des familienfreundlichen Arbeitsumfeldes an meine Grenzen. Ich arbeite seit Ende Oktober wieder und Minimaus ist zum wiederholten Male krank. Sie bedarf aktuell nach einer Woche in der KiTa nun wieder häuslicher Pflege. Ich war gerade erst 6 Tage mit …

Lasst uns über Geld reden…

Ja, ich lese sie ab und zu – die Zeitschrift Nido. In der kürzlich von mir erworbenen Ausgabe gibt es einen Beitrag zum Thema Geld. Was passiert eigentlich damit, wenn ein Kind ins Spiel kommt und aus der gemeinsamen Wohnung auf einmal ein wirtschaftlich zu führender Haushalt wird? Warum wird über das liebe Geld jetzt mehr gestritten als vorher? Vor allem, wie gehen die frischgebackenen Eltern damit um, wenn einer von ihnen weniger oder kein Einkommen mehr hat, weil er oder sie zu Hause bleibt oder Teilzeit arbeitet oder keine Karriere mehr machen kann oder oder oder… Und schon ist man wieder munter in der Vereinbarkeitsfrage, denn wer erfährt die meisten Veränderungen, wenn es um das Finanzielle geht? Richtig, die junge oder eben auch nicht mehr so junge Mutter. Überwiegend ist es bei uns immer noch die Mutter, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen muss. Kann und will ich so weiterarbeiten wie bisher? Kann und will ich auf ein eigenes Einkommen oder jedenfalls auf einen Teil davon verzichten? Verbaue ich mir die Chancen auf Gehaltserhöhungen? Welchen Preis zahle ich …

Alles nur eine Frage der richtigen Einstellung?

Munichs-Working-Mum hat das Thema frisch aufgegriffen, auf mummy mag wird es diskutiert, hier kann man dazu auch etwas lesen und überhaupt gibt es jede Menge Bücher dazu, von denen ich auch schon einige in meinen Stilllesungen rezensiert habe. Das Thema Vereinbarkeit ist ungebrochen und obwohl ich und der Mäusepapa ein gutes Modell für uns gefunden haben, beschäftigt es auch mich immer mal wieder. Sind Beruf und Familie für Mütter (und Väter) in Deutschland nun vereinbar oder nicht? Ich habe in einem meiner Beiträge dazu JA gesagt. Na klar ist es vereinbar. Ganz von Gestern ist die Bundesrepublik nun auch nicht und ich bin da auch gar nicht so pessimistisch. Es läuft doch schon ganz gut. Von jeglichem Hang zur Perfektion haben wir uns als Eltern zu Gunsten der Machbarkeit doch schon lange verabschiedet. Jedenfalls die pragmatisch veranlagten unter uns. Wer zudem genug Energie und den richtigen Partner hat, mag den Spagat zwischen Familie und Beruf auch leichter empfinden als andere. Das ging mir trotz Vollzeitarbeit, Promotion, mehrerer Stellenwechsel und zwei Kindern auch so. Ich hatte sogar so viel Energie …