Bücherstapel, Sachbuch
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Stilvoll oder 10 Dinge, die ich über Mode gelernt habe

Stilvoll Modebuch

Ich hatte euch zu meinem letzten Bücherstapel versprochen, dieses Buch einmal näher vorzustellen. Und das mache ich total gern, denn in dieses Buch habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. In meinem Regal stehen einige Modebücher, aber das hier ist mir das liebste. Marlene Soerensen hat unglaublich tolle Frauen getroffen, mit ihnen über Mode gesprochen und daraus ein wunderschönes Buch gemacht. Witzig, clever und ohne langes Herumgerede erklärt sie, was man von diesen Frauen über Stil lernen kann.
Ich mag ihre Modegeschichten. Die von Marlene Sorensen und die der Frauen, die sie uns vorstellt. Wir erfahren wie sie zu ihrem Stil gefunden haben und wie man ihre Erkenntnisse für sich umsetzen kann. Am liebsten hätte ich sofort meinen Kleiderschrank ausgemistet und mich auf den Weg zur nächsten Einkaufsmeile gemacht. Aber ich habe mir nach der Lektüre des Buches nicht nur vorgenommen, besser auf meine Kleiderwahl zu achten sondern auch, nichts mehr spontan zu kaufen. Im Gegenteil, ich werde mir mit der Auswahl zukünftig viel, sehr viel Zeit lassen. Und noch mehr habe ich gelernt. Aber dazu gleich. Erst einmal zeige ich euch ein paar Bilder aus dem Buch, bevor ich hier nur so herumschwärme.

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10 Dinge, die ich von Marlene Soerensen über Mode gelernt habe:

  1. Ich habe zu viele Schuhe. Es braucht nur ein paar wenige, meint Marlene Soerensen.
  2. Es müssen aber richtig gute Schuhe sein. Sie empfiehlt ein Paar Ballerinas, Sneaker, Schnürschuhe, Slingbacks und Sandalen. Alle klassisch in Schwarz. Ich würde noch ein paar helle Sandalen dazu nehmen, vielleicht in der Farbe Sand oder Gold. Und ich würde auch noch Chelsea – Boots und knöchelhohe Stiefelletten in meinen  Schuhschrank stellen und dann ganz sicher noch ein paar richtig coole Boots von Timberland und… Hach….
  3. Es gibt für jeden Anlass eine 5-Minuten-Lösung. Und die sieht ganz wunderbar aus.
  4. Ich liege mit meinem blau-, dunkelblau-, hellblau-, weiß- und schwarzlastigen Kleiderschrank gar nicht so falsch. Und auch ein paar farbige Kleidungsstücke zum Kombinieren habe ich. Trotzdem ziehe ich oft das Gleiche an und das ist nicht gerade fantasievoll. Jetzt weiß ich, dass Accessoires vieles bewirken können und einen Look erst komplett und gewollt erscheinen lassen.
  5. Bei den Accessoires kaufe ich ab sofort nur noch das Original. Auch wenn ich dafür länger sparen muss. Es lohnt sich.
  6. Ich kaufe nichts mehr, nur weil ich etwas kaufen will. Ich kaufe nichts mehr, nur weil es so unsagbar gut an einer anderen Frau aussieht. Ich kaufe nichts mehr, für das ich den richtigen Anlass erst noch finden muss. Den Anlass, den ich nicht sofort im Kopf habe,  gibt es nämlich nie.
  7. Ich akzeptiere, dass ich bestimmte Teile immer wieder kaufe. Sie gehören offenbar zu meinem Stil. Und manchmal braucht es nur noch ein weiteres Kleidungsstück, um dieses eine Teil zu komplettieren oder mal anders zu tragen.
  8. Die richtige Jeans kann glücklich machen.
  9. Die perfekte Handtasche suche ich noch. Aber jetzt habe ich ein paar schlichte, schöne Anregungen dafür.
  10. Mode ist nicht kompliziert. Ich habe schon meinen eigenen Stil gefunden und es geht dabei zum Glück auch gar nicht um Perfektion. Es geht darum, dass man sich in seiner Kleidung gut fühlt.

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Die Top 5 aus meinem Kleiderschrank: 

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  1. Dunkelblaue Sandaletten von Solftclox, weil sie mich irgendwie weiblicher und gleichzeitig cooler machen.
  2. Skinny-Jeans von Tom Tailor Denim, weil sie gut sitzt und ich mich darin sofort wohl fühle.
  3. Dunkelblaues Kleid von S. Oliver, weil ich mir darin nicht verkleidet vorkomme und es mit den entsprechenden Accessoires auch zu einem festlicheren Anlass passt.
  4. Zitronengelbes Shirt von Boden, weil es leger geschnitten ist, die Farbe fröhlich macht und sie als Farbtupfer so gut zu Blau und Grau passt.
  5. Mein mittelblaues Blusenshirt von Vero Moda. Es ist nicht zu weit und nicht zu eng geschnitten. Das geht immer.IMG_1067

    Stilvoll“ ist bei Callwey erschienen. Das war schon im September letzten Jahres. Deshalb kennt ihr das Buch wahrscheinlich schon. Wer es allerdings noch nicht hat, dem rate ich: Bestellt es. Es lohnt sich. Es gibt übrigens drei Farbvarianten für das Cover und der Buchtitel ist aufgestickt. Die Fotos in diesem Beitrag stammen (mit Ausnahme der letzten 6 Fotos) aus dem Buch von Marlene Soerensen (von oben nach unten: Joy Denalane, Aino Laberenz, Marlene Soerensen, Alex Eagle). Und wer Lust hat, noch mehr über Mode zu erfahren, kann auf ihrem Blog „spruced“ weiter lesen.

0 Kommentare

  1. Hab mehrmals grinsen müssen 😉
    Spontankäufe kommen zum Glück sehr selten vor. Für Schuhe, die ich mir als Allrounder vorstellte, hab ich über ein Jahr lang gewartet.
    Das mit den Basics stimmt, ich hab auch so meine Lieblinge. Mit Accessoires bin ich generell sehr sparsam, weil ich eher praktisch veranlagt bin und nicht ewig vor dem Spiegel stehen will. Aber ein cooler Lippenstift heute, lackierte Nägel wann anders, eine Sonnenbrille on top, das sind auch meine „i-Tüpfelchen“. 😊

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