Mehr lieben Monatsrückblick

Mai 2018 (und was ihn richtig prall gemacht hat)

Monatsrückblick MAi 2018 / Martamam-Blog

Wir so

Im Mai hat sich auf einmal einiges zurecht geschuckelt. Als hätte sich erst innerlich etwas klären müssen und dann konnte auch das AUSSEN nachziehen. Die Reisen, Ausflüge und Gespräche in den letzten Wochen taten gut, haben mich aufgetankt, mich irgendwie satt gemacht an Eindrücken, Freude, Friedlichkeit. Beruflich gehe ich einen kleinen Abzweig, der vielleicht gar keiner ist. Ich werde in einem Monat wieder Vollzeit arbeiten, eine zusätzliche Aufgabe übernehmen, die ich mir gewünscht habe und von der ich mir verspreche, dass sie mich auch im Büro wieder satter macht. Dafür werde ich weniger Zeit für mein Blogprojekt haben. Aber ich melde mich hier ab und zu schon noch.

Und auch sonst war in diesem Monat so unglaublich viel los: das allererste Mal in Norwegen sein (Ich mit der Maus und dem Mäuserich), wieder in Dresden sein (der Mäusepapa mit der Minimaus, für die es das erste Mal war), schon 10 Jahre alt und damit ein Teenager werden (die Maus), beim Schwimmkurs wieder nur am Beckenrand sitzen (Ich, immerhin mit einem Kaffee, und der Mäuserich. Obwohl er so gerne im Wasser ist, aber dieses Üben in einer Gruppe… Wir haben den Kurs jetzt aufgegeben. Ich versuche, dem Mäuserich das Schwimmen selbst beizubringen.), nach 25! Jahren die Schulfreunde vom Gymnasium wiedersehen (Ich. Oh Mann war das aufregend und schön und komisch und erinnerungsschwer, gleichzeitig auch erinnerungsleicht … na du weißt schon. Ich hatte den Kopf danach jedenfalls ganz schön voll.) Und dann dieses Wetter, wenig anziehen, barfuß sein, rote Nasen, Eis essen und noch eines, und noch eines…die Abende auf dem Balkon, die Nachmittage im Park, die Pausen auf dem Rasen…Das alles war großartig.

Gern gelesen

Dieses Buch, das sich an meine Fersen geheftet hat, das ich mit mir herumgetragen habe und auf das ich mich gefreut habe bis ich endlich, endlich wieder Zeit zum Lesen hatte. Das Lesen habe ich dann so richtig zelebriert: mir einen Kaffee bestellt, mich in die Sonne gesetzt und gelesen. Und weiter gelesen. Ein Eis gegessen und nochmal umgeblättert. Manches Mal den Kaffee dann auch vergessen und mir später einen frischen bestellt, weil klar war, dass ich so schnell nicht wieder aufstehen wollte. Hachz. Das war Lesefreude pur. Am liebsten hätte ich das, worüber Cheryl Strayed schreibt, sofort selbst gemacht: losgehen, eine Weile weg bleiben, etwas suchen, vieles loslassen, sich selbst finden. Eine monatelange und teilweise auch gefährliche Wanderung auf dem PCT (Pacific Crest Trail), die alles andere als ein Spaziergang war sondern eine richtig große Sache. Cheryl Strayed erzählt davon in Der große Trip irre spannend. Manchmal war ich ganz froh, dass ich nur langweilig in einem Café saß, meisten aber wollte ich mir sofort Wanderschuhe kaufen. Fernweh ist hier inklusive.

Herzhüpfer

Habe ich gerade ganz viele. Bei der Nachricht, dass der Mäuserich womöglich nicht mit seiner liebsten Freundin in eine Klasse kommen wird.

Beim Zusehen, wie tapfer er sich seine Spritze beim Impfen abholt, während die Minimaus nervös daneben auf ihrem Kinderstuhl sitzt und mehr sich selbst als ihm erzählt, was wir im Wartezimmer besprochen haben: Ich neine Atst, du dann! (Ich muss heute nicht zum Arzt, du bist heute dran).

Beim Nachdenken darüber, ob die Maus ihre neue Schule nach dem Sommer auch wirklich mögen wird. Hoffentlich.

Beim Erleben, dass die Minimaus soooo viel alleine macht (inklusive Klettern und Herunterhüpfen. Von ganz oben.), neuerdings Reime reimt und jeden Tag ganz viel Kokolale will, dicht gefolgt von ganz viel Eis. Und einen richtigen Dickkopf hat sie. Den ich ihr gar nicht abgewöhnen will, weil sie ihn noch brauchen wird. Sie ist so humorig und kuschelig und energisch. Unser Nüsschen (wie der Papa immer so schön sagt, zu allen dreien übrigens).

Und die Maus ist so unglaublich empathisch und geduldig und bekommt es sogar hin, dass die Minimaus sich beim Zahnarzt in den Mund schauen lässt. Ganz ohne Geschrei, aber mit Hand halten, was dann auch die Maus übernimmt. Manchmal ist unsere Große ganz nachdenklich, dann müssen wir reden, oder der Mäusepapa muss mit ihr reden. Und  wie gut er das macht. So gut, dass ich gleich den nächsten Herzhüpfer kriege.

Und alle drei, ach alle vier so zusammen. Wenn sie beim Abendbrot sitzen und erzählen, meistens alle gleichzeitig, während sie sich mit dem Kuscheln und mit dem auf Papas Schoß sitzen abwechseln. Ach ja…

Auf Instagram gemocht

@literarischernerd: Weil ich so gerne lese und weil der Buchhändler Florian Valerius hier immer so persönlich über die Bücher schreibt. Und auch, weil die Fotos klasse sind.

@catherine.dupon: Mode und Stil, ich mag´s.

@kriegundfreitag: Gedanken zum Leben in Strichmännchenbildern. Ich finde das irre komisch und musste auch schon laut darüber lachen.

@7mind_meditation_de: Meditieren, Entspannen und kluge Zitate lesen.

Im WWW entdeckt:

Den Blog von Stefanie Luxat, Journalistin, Bloggerin und Buchautorin. Sie schreibt auf ohhmhhh über Wohnen, Reisen, Essen, Fashion, Bücher, Leben – alles, was gut ist.

Diese 6 Videos, die mich sehr berührt haben: Six Stories About Becoming a Mom.

Wie eine Schwangerschaft den Körper verändert.

Ein Video darüber, wie sich das Muttersein über die Jahre hinweg verändert.

Diese Fotos, die ein Fotograf von seiner Frau beim Stillen gemacht hat.

Was ich mir vorgenommen habe

In den kommenden Wochen möchte ich mir gut tun. Okay, das tue ich nun schon seit Monaten. Der Unterschied ist, ich möchte nach den ganzen Terminen, der Eile, den ungewollten Nicklichkeiten und Nervigkeiten, die es in den letzten Wochen auch gegeben hat, wieder einmal ganz bewusst auf die Bremse treten. Ich finde nämlich, das mit der Selbstfürsorge geht noch besser: in den eigenen Angelegenheiten bleiben, lange mit mir herumgetragene To Do´s von der Liste streichen (sie einfach nicht mehr umsetzen oder verbessern wollen), wahrnehmen ohne zu bewerten, ein paar Gewohnheiten durchbrechen, nicht mehr effektiv sein wollen. Und zwar auf die ruhige Art, kein festes Programm, keine Ziele. Mitten im Alltag einfach mal schauen, etwas ändern, bewusster sein, fließen lassen. Ich werde mal berichten, was sich dadurch ändert und wie es mir damit geht.


Und wie geht es dir? Was hast du im Mai erlebt?

Genieße den Tag / Martamam-Blog

 

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply
    Ringelrose
    4. Juni 2018 at 20:30

    Wie schade, dass es auf dem Blog in nächster Zeit ruhiger wird, ich habe ihn vor kurzem erst entdeckt und mich gleich in deine Texte verliebt! Aber vielleicht fütterst du ja Instagram etwas regelmäßiger … und ich lese mich in der Zwischenzeit durch dein Archiv. Gutes Gelingen für die neue Aufgabe im Job, möge sie dich bei der Arbeit mehr du sein lassen. Herzlich, Ringelrose

    • Reply
      Manuela
      5. Juni 2018 at 6:59

      Hallo liebe Ringelrose,
      ich freue mich, dass du hierher gefunden hast und meine Texte vermissen würdest. 🙂 Da ich ohnehin ein regelmäßiges Schreibbedürfnis habe, wird es sicher nicht sehr ruhig hier werden und ich melde mich dann doch ab und zu mit neuen Beiträgen. Sei ganz lieb gegrüßt und viel Spaß beim Stöbern auf dem Blog.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen