Bücherstapel, Sachbuch
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Bücherstapel oder Was französische Eltern besser machen

Natürlich wollte ich auch dieses Buch lesen, denn das erste Buch von Pamela Druckerman hat mir sehr gut gefallen. Das hatte ich damals förmlich verschlungen und sogar dem Mäusepapa stellenweise vorgelesen. Ganz lange lag deshalb auch „Was französische Eltern besser machen“ noch auf meinem Lese-Bücherstapel und endlich habe ich es geschafft hineinzusehen.

Okay, eines schon mal vorweg: Verblüfft hat mich die Autorin nicht mehr. Ich kenne schließlich schon ihr erstes Buch. Und das befasst sich mit dem selben Thema.

„Wie schaffen französische Eltern das?“, fragt der Klappentext. Und sagt weiter: „Ihre Babys schlafen durch, die Kleinkinder essen brav, was auf den Teller kommt, der Nachwuchs glänzt mit guten Manieren und ist geduldig. Und sie selbst haben Zeit für Partner und Freunde und bewahren sich ihr Gespür für Chic.“

Dieses Buch soll die Antworten liefern: in 100 einfachen und prägnanten Tipps für den Alltag. Das tut es auch. Es gibt kurze Texte, viele Bilder und die letzten 20 Seiten sind Rezepte. Das Buch befasst sich mit den Themen Schwangerschaft, Schlafen, Essen, Lernen, Geduld, Grenzen setzen, Frausein, Beziehung, Autorität. Es sind also alle Themen enthalten, die einen als Frau und Mutter so umtreiben und die hier nun aus französischer Sicht geschildert werden.

Kurz gesagt: Es ist ganz nett.

Aber da ich nun schon das erste Buch kenne, muss ich zugeben, es gibt nicht wirklich neue und verblüffende Erziehungstipps. Das erste Buch von ihr ist zudem unterhaltsamer und witziger. Das habe ich damals wirklich gern gelesen.

Deshalb lautet mein Fazit: Wer mehr Zeit hat, liest besser das Buch von Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ und zum schnellen Noch-einmal-Nachschlagen ist dann auch dieses nicht verkehrt.

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