Über Martamam

Hallo – Herzlich Willkommen! Ich bin Manuela und ich schreibe dieses Blog, um Dir zu zeigen, wie du durchs Familienleben balancierst, ohne deine eigenen Frei(t)räume aus den Augen zu verlieren.  

Als dreifache Mama, Juristin, Bloggerin und Leseratte ist es mir eine Herzenssache, liebevollen, engagierten und eigensinnigen Müttern wie dir zu helfen, ihre innere Balance, ihre Kraft und das eigene Leuchten wieder zu finden.

 

Erzähl mal – kommt dir hiervon etwas bekannt vor?

*Du bist eine working mum.

*Du hast eine elend lange To-do Liste und sobald eine Sache darauf abgehakt ist, kommen zwei neue Dinge dazu.

*Du nennst es schon MeTime, wenn du drei Minuten länger unter der Dusche bleibst.

*Du fragst Dich, wer verdammt nochmal eigentlich behauptet hat, wir Mütter könnten heutzutage alles haben. Denn dein Gefühl sagt dir etwas ganz anderes. Es sagt dir, dass du nichts, aber auch gar nichts wirklich schaffst, obwohl du es jeden Tag versuchst und effizienter und organisierter bist als jemals zuvor in deinem Leben.

*Du hast Wünsche und Träume, die sich nach der Geburt deines ersten Kindes für eine Weile verabschiedet haben, die nun aber wieder mehr Raum in deinem Leben einnehmen dürfen.

*Vor allem aber möchtest du in deinem Leben wieder mehr Platz für dich haben.

*Denn du hast herausgefunden, dass es dir gar nicht darum geht,
alles zu haben, aber dass es um alles geht, das dir wichtig ist.

*Und du ahnst, es gibt einen besseren Weg gibt, um deinen Beruf, dein Familienleben und deine eigenen Interessen leichter auszubalancieren.

Oh ja, wir haben eine Menge gemeinsam.

 

Ich bin hier, um dich daran zu erinnern, dass wir nichts wirklich gut machen können solange wir erschöpft und ausgebrannt sind.

Wir schaffen auch nicht wirklich mehr, je besser organisiert oder je disziplinierter wir sind.

Wir müssen auch gar nicht alles schaffen.

Wir müssen nicht die Mütter sein, die wir glauben sein zu müssen.

Wir müssen keine supermoms sein.

Wir dürfen uns Unterstützung holen.

Wir dürfen Freiräume und Pausen genießen.

Wir dürfen Spaß haben und die To do – Listen vergessen.

Wir dürfen die Mütter werden, die wir sind.

Denn alles zu schaffen, macht unser Leben nicht erfüllter und uns selbst nicht glücklicher.

Es ist so unwichtig, was wir im Vergleich zu anderen alles nicht tun. Schließlich müssen wir nicht alle anderen sein.

 

So, wer bin ich nun? 

Ich bin Mutter.
Ich bin Ehefrau.
Ich bin Juristin.
Ich bin eine Freundin.
Ich bin eine Leseratte, Schreiberin und Schokoladenliebhaberin.
Ich bin eine Forscherin auf der Suche nach dem, was es heißt, das Familienleben auszubalancieren.
Ich bin eine Wanderin auf meinem eigenen Weg, denn ich will mein Leben selbst gestalten.
Das heißt, ich will die Mama und Frau sein, die ich bin, und meinen Alltag um das herum planen, was mich glücklich macht.

 

Aber vor allem, bin ich wie du.

Ich fühlte mich lange Zeit erschöpft und überrollt von dem, was es heißt Mutter zu sein.

Ich versuchte Beruf, Familie und alles andere in meinem Leben unter einen Hut zu bekommen und hatte doch immer das Gefühl, nichts von allem wirklich gut zu machen.

Ich war müde, überarbeitet und manchmal auch ziemlich unglücklich.

Ich fühlte mich zerrissen zwischen meiner überschäumenden Liebe zu meinen Kindern (und dem Wunsch alles für sie zu tun) und meinem Bedürfnis nach dem Alleinsein (um zu arbeiten, zu schreiben, zu schlafen, zu lesen, zu atmen, zu sehen…was auch immer!).

Im Mai 2014 habe ich angefangen dieses Blog zu schreiben. Um meine Gedanken zu sortieren und mich selbst irgendwo wieder zu finden.

Damals war ich noch schwanger mit dem dritten Kind, kurz vor meiner mündlichen Promotionsprüfung, mit einem 2,5jährigen Mäuserich und einer Maus, die kurz darauf ihren 6. Geburtstag feierte, mit der Gewissheit, dass wir auch das dritte Kind „wuppen“ werden, trotzdem mit etwas Panik im Herzen, weil unser Leben mit einem dritten Kind noch einmal wieder anders werden würde.

Und weil ich für die Minimaus den Vornamen Marta eine Zeit lang sehr schön fand, habe ich das Blog also Martamam genannt.

Mittlerweile hat sich vieles geändert. Ich habe meine Promotion erfolgreich abgeschlossen, die Minimaus ist heil und gesund auf die Welt gekommen (sie hat nicht den Namen Marta bekommen), nach der Elternzeit bin ich wieder in meinen Beruf zurückgekehrt, die Maus ist inzwischen ein Schulkind (jetzt 9 Jahre alt), der Mäuserich ein aufgewecktes großes Kita-Kind (6 Jahre) und die Minimaus (fast 3 Jahre) mittlerweile kein „Krippi“ mehr.

 

Und ich habe außer meinem Beruf und meinen Kindern eine weitere große Leidenschaften für mich entdeckt:

Dich dabei zu unterstützen, das Vereinbaren zu vereinfachen.

Das ist der eigentliche Grund, warum es dieses Blog gibt. Ich schreibe hier über meine Erfahrungen, Mittel, Strategien und Entscheidungen, die es mir ermöglicht haben, wieder ich selbst zu sein, meinen eigenen Weg zur Vereinbarkeit zu finden und leichter durch den Familienalltag zu balancieren. 

Die größte Erkenntnis war für mich:

Die perfekte Balance zwischen Familie und Beruf meint für jede von uns etwas anders.
Sie verändert sich mit dem Alter der Kinder, mit den eigenen Zielen und der eigenen Kraft. Sie ist eine Momentaufnahme und sie hängt davon ab, wo wir unsere Grenzen ziehen.

In diesem Sinne, vergiss die perfekte Balance, finde dich selbst!

Denn letztendlich bist Du die beste Mama, die deine Kinder je haben werden.

PS: Du möchtest mich näher kennenlernen, hast Fragen oder bist einfach nur neugierig? Dann schick mir eine Nachricht! Ich freue mich über jede einzelne!

 

 

PPS: Mein Untertitel „zurückverrenkt und angelaut“

Das sind Wortschöpfungen des Mäuserichs. Und ich finde, sie passen gut zu unserem Leben. Manches Mal verrenke ich mich als Mama nicht nur in eine Richtung, sondern mache das gleiche nochmal rückwärts, um alles zu schaffen. Und das Leben als berufstätige Mama „lautet“ mich oft auch mal an. Damit meinte der Mäuserich, dass man laut angesprochen, angetrötet oder durch Gesten und Worte getroffen wird. Das Gefühl kennen wir alle.

In diesem Sinne: Verrenkt euch heute nicht zu sehr und lasst euch nicht „anlauten“.

0 Kommentare

  1. Pingback: Stille Post, ach du heilige Zeit (Teil 1) – Mein Name Sei MAMA

  2. Mellini sagt

    Liebe Martamam, vielen Dank für diesen tollen Blog. Du machst Mut und gibst viele gedankliche, emotionale usw. Anregungen in meiner „Will-ich-ein-drittes-Kind“-Findungsphase. Alle „Vor- und Nachteile“ hast du so wunderbar benannt. Mich beschäftigt darüber hinaus auch noch die aktuell sehr liebevolle Schwesternbeziehung, die ich manchmal fürchte dadurch zu gefährden, hoffe aber, drei lieben sich irgendwie genauso wie zwei. Mal mehr mal weniger, aber Hauptsache im Grundsätzlichen immer.
    Die Entscheidung für (oder gegen) das dritte ist überhaupt die erste bewusste Entscheidung, die beiden ersten kamen eher oder sogar sehr ungeplant zu uns. Welch ein Glück, so habe ich es immer empfunden. Eine bewusste Entscheidung empfinde da gerade gruselig, an einem Tag ist das Ja vollkommen sicher gesetzte, am anderen Tag ebenso sicher das Nein. Schauen wir mal was die Zukunft, aber aus Altersgründen sollte ich mich bald entscheiden.

    • Liebe Mellini, ich danke Dir ganz herzlich für Deine Worte. 🙂 Ich habe mir vor und auch nach der Geburt unserer Minimaus viele Gedanken um die Geschwisterkonstellation gemacht. Ganz unnötig, wie ich jetzt finde. Ja, die Minimaus ist noch recht klein und kann mit ihren gerade Mal 2,5 Jahren noch nicht so viel mitmachen. Da können der Mäuserich und die Maus schon viel mehr miteinander anfangen. Trotzdem profitieren schon jetzt alle drei voneinander. Die Maus „betüddelt“ die Minimaus und hilft ihr bei vielen Alltagsdingen. Sie ist neben Mama und Papa als Bezugsperson schon ganz wichtig. Der Mäuserich ist als Mittlerer noch eher zum Spielen da, aber er wird von der Minimaus genauso oft bekuschelt und nachgeahmt, was ihm als großem Bruder viel Selbstbewusstsein gibt. Ich mache auch nicht die Beobachtung, dass die Zweierbeziehung zwischen den Älteren irgendwie darunter leidet. Da gibt es gerade nur die üblichen Streitereien und Unstimmigkeiten. Viel öfter aber sind die beiden Großen ganz liebevoll miteinander und beziehen die Minimaus ganz selbstverständlich in alles mit ein. Und wenn mal einer seine Ruhe haben will, dann haben sich die anderen beiden noch zum Spielen und Quatsch machen. Das passt also schon. 🙂 Sei ganz lieb gegrüßt und melde Dich gerne mal, wenn ich noch etwas dazu sagen kann oder wie Du Dich entschieden hast. Liebe Grüße, Martamam

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