Familienleben Mehr lieben

Das macht mich gerade glücklich

Der Weg durch den Alltag ist manchmal ziemlich schummerig. Oft spendet eine kleine Funzel etwas Licht, selten ist es stockduster, aber es gibt doch Augenblicke, da freue ich mich nur noch auf besseres Wetter, besseren Schlaf, bessere Laune. Aber dann sind da auch wieder die hellen Momente. Denn es gibt sie natürlich, die vielen kleinen Dinge, die mir gute Laune machen, die mich entspannen, die mich zum Lachen bringen und die mich einfach so glücklich machen.

Und so sieht meine Liste mit Glücklichmachern aus: 

Das Geräusch des Wasserkochers. 

Der erste Schluck Kaffee, wenn er noch heiß ist. Am Liebsten alleine am Küchentisch mit Blick ins Grüne.

Der erste Biss ins Vanille-Schoko-Teilchen.

Händchenhalten mit meinen Kindern. 

Prosa lesen.

Die wuscheligen Haare der Minimaus.

Die Basteleien der Maus.

Was der Mäuserich manchmal so sagt, z.B. „Ich esse ein Brot mit übertrieben viel Butter.“, „Ich bin ein Monstermaler.“, „Ihr seid die Türme und ich bin der Schlosshof.“, „Für dich ist das richtig, für mich ist das falsch.“, „Ich muss erst noch zu Ende weinen, damit das traurige Gefühl weg kann.“.

Wenn auf dem Bücherstapel neben meinem Bett ein richtig spannendes Buch auf mich wartet.

Und das Buch dann mit warmen Socken und einer Tasse Tee im Bett lesen.

So richtig schöne Illustrationen.

Wellenrauschen.

Der Geruch eines neuen Buches.

Überhaupt Bücher.

Und erste Sätze wie „Dieses Buch ist für dich.“ (aus „Mögest du glücklich sein“ von Laura Malina Seiler) oder „Bear Bavinsky tunkt seinen Kopf ins dampfende Wasser der kupfernen Badewanne und schüttelt den Bart aus, dass die Tropfen durchs Atelier fliegen“ (aus „Die Gesichter“ von Tom Rachmann) oder „Mehr als drei Minuten dauert es, bis ein Punkt zu einem Kopf wird.“ (aus „Messias“ von Andreas Martin Widmann) oder „Sie wollte keine Schönheitskönigin sein, aber wie das Leben so spielt, war sie gerade dabei, eine zu werden.“ (aus „Miss Blackpool“ von Nick Hornby).

Tulpen.

Die Luft an einem klaren, kühlen Morgen.

Vorfreude aufs Meer.

Und dann am Meer sein. 

Zu früh dran sein.

Das Klackern von Kieselsteinen.

Das Blätterrascheln, wenn man durch Herbstlaub geht.

Geleebananen.

Die eine Stunde zwischen „alle Kinder sind im Bett“ und „nichts geht mehr“.

Im Sommer das erste Mal Sandalen tragen.

Dazu in den letzten Tagen: viel selbst gebackenes Bananenbrot (das natürlich die Maus gemacht hat), weil Bananenbrot so ziemlich gegen alles hilft.


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