Alle Artikel in: Familienleben

Leben mit drei Kindern, Familienalltag, Großfamilie,

Vereinbarkeit braucht Freiräume

Ich hatte da diese Idee. Die Idee, dass ich als Working Mum mit drei Kindern und drei Kalendern, einem ausgefeilten Zeitmanagement und einem gewissen Talent zur Organisation die perfekte Balance zwischen meinem Berufs- und Familienleben finden würde. Ich nahm an, mit Fleiß, Disziplin und gekonntem Multitasking könnte ich Meetings, kreative Geburtstagstorten, spannende Kinderpartys und besinnliche Paarzeiten locker unter einen Hut bringen. Schließlich hatte ich ideale Rahmenbedingungen für das bisschen Vereinbarkeit: Mein Mann und ich teilten alle Verpflichtungen 50/50, mein Arbeitgeber war flexibel, die Kinder waren selten krank, seit 2 Jahren lebte auch die Oma in der Nähe.

Zukunftspläne und Bundestagswahl 2017

Vorgestern saßen wir zusammen in „unserem“ Balutschistan bei Kerzenschein und Stimmengewirr. Meine Freundin Anne und ich. Wenn wir zusammen ausgehen, dann gehen wir am allerallerliebsten dorthin. Wir sitzen dann auf rotem Samt, trinken Tee und Mangolassi und warten aufs Essen, das so unglaublich lecker ist, dass wir uns schon Tage vorher darauf freuen. Wir wählen aus der Karte jedes Mal das selbe. Sie die Nummer 89, ich die Nummer 133. Während wir warten sehen wir den Menschen vor dem Fenster dabei zu wie sie den Alma-Wartenberg-Platz überqueren und fragen uns gegenseitig, wie es uns geht. Gestern sprachen wir über die zurückliegenden Ferien und das Ende des Sommers. Und dann hat sie mir erzählt, dass ihr Krebs weg ist. Sie hat gelächelt, ich habe zurück gelächelt. Ganz weg? Ja. Nichts mehr zu sehen? Nein. Es war als würde für einen Moment alles um uns herum leiser werden.

Dänemark mit Kindern

Juli und August 2017 (und was sie sommerlich gemacht hat)

Das Leben: Es waren zwei nachdenkliche Monate. Sommermonate ohne Sommer irgendwie. Jedenfalls nur manchmal. Und trotzdem fühlte sich alles gut an. Das Leben summte in mir. Das Eis schmeckte nach Erdbeer, Vanille und Schokolade. So richtig. Der Kaffee schmeckte nach Wind und Meer und die heißen Waffeln schmeckten nach guter Laune, nach sich selbst gut sein und ein bisschen auch nach Freiheit. Mehr jedenfalls als ich es noch vor ein paar Wochen empfunden habe. Manchmal glaube ich, dass ich dieses Vereinbarkeitsding geknackt habe; dass es natürlich etwas mit den Rahmenbedingungen zu tun hat, aber ganz viel auch mit mir selbst. Und zwar mit dem, was mir wirklich wichtig ist und mit dem, was ich nur denke, wichtig nehmen zu müssen. Ich schreibe ganz bald mal mehr darüber.

Juni 2017 (und was ihn für mich stimmig gemacht hat)

Familienleben Für einen Juni war der Juni richtig gut. Besser als erwartet. Es war ein paar Tage schon Sommer und ein paar Abende waren beinahe schon Sommerabende mit auf dem Balkon sitzen; ein Glas Wein im Abendrosa genießen; die Mäuse erst um 21.00 Uhr daran erinnern, dass sie mal langsam ins Bett müssten; die Frage beantworten, warum sie schon ins Bett müssen, obwohl es doch noch hell ist; sich an anderen Tagen wiederum die Frage stellen, warum alle so früh müde sind. Und das, obwohl es draußen noch so hell ist. Lach. Ich habe sogar einiges geschafft: Eine Unterwasser-Party vorbereiten zum Beispiel (irre wie viel Arbeit so ein Kindergeburtstag macht). Und am Ende war ich stolz auf mich und habe trotzdem gedacht, das nächste Mal feiern wir wieder im Museum.

Familienleben Mai 2017

Mai 2017 (und was ihn bunt gemacht hat)

Was so los war Wir haben im Mai zwei Geburtstage gefeiert. Den 9. Geburtstag der Maus und den 3. Geburtstag meines Blogs. Weil ich so ungern backe – im Gegensatz zu der Maus – wurde ihre Geburtstagstorte eine Eigenkreation aus Kerzen und Coppenrath & Wiese. Die Maus hat die Torte trotzdem geliebt. Dann sind wir ein Wochenende nach Berlin gefahren. Zu meiner kleinen Schwester. Zuerst dachte ich, das wird anstrengend und ich bin noch nicht wieder ganz gesund und deshalb war es irgendwie auch keine gute Idee. Am Ende war es das Beste, was wir fünf im Mai zusammen gemacht haben. Das Schlimmste in diesem Monat war die Krebsdiagnose meiner Freundin. Nach der ich sie am liebsten nicht mehr aus dem Arm gelassen hätte und mir klar wurde, wie wenig ich ihr zu helfen weiß. Wirst Du mir sagen, wenn ich was für Dich tun kann?, habe ich sie deshalb nur gefragt. Und dann haben wir darüber gesprochen, wann ihr wohl die ersten Haare ausfallen werden und ob sie sich vor Beginn der Therapie eine Kurzhaarfrisur schneiden lässt. Nur darüber haben wir geredet und über die kommenden Geburtstagsfeiern unserer Töchter und über den neuen Spielplatz …

Müttercoaching

Coach, Beraterin, Mutter, Frau: Stephanie Hamann im Gespräch

Wenn ich eine Verschnaufpause brauche, dann bringt der Mäusepapa auch mal alle drei Mäuse alleine ins Bett. Wann es mal wieder soweit ist, kann der Mäusepapa inzwischen schon aus meinem Gesicht ablesen. Nachmittags holt meine Mama den Mäuserich und die Minimaus gerne aus der KiTa ab und liefert sie nach einem Abstecher zum Spielplatz wohlbehalten direkt zu uns nach Hause. Die Maus schafft den Heimweg aus der Schule schon allein. Das alles bringt mir eine halbe Stunde mehr für mein Lieblingsbuch und einen Kaffee in der Sonne auf dem Balkon. Alleine. Yeah…

Die beste Mama, sie ich sein kann

Die beste Mama, die ich sein kann

Das Thema Vollzeitmutter/Teilzeitmutter kursiert gerade wieder auf den Familienblogs. Auch ich habe schon sooooooo viele Gedanken dazu gehabt (und in meinem Blog darüber geschrieben, immer mal wieder). Der Mäusepapa hat nur einen Bruchteil solcher Gedanken. Seine Rolle als Vater ist ihm irgendwie klar. Jedenfalls klarer als mir das Muttersein. Na gut, ich bin immerhin seit 9 Jahren Mutter. Das müsste im Grunde ausreichen, um sich ein Bild davon zu machen. Von mir als Mutter. Tatsächlich war es genügend Zeit, um einige Entwicklungssprünge durch zu machen. Damit meine ich meine eigenen. Von OMG, ich gehöre zu meinen Kindern nach Hause! bis hin zu Ich halte das nicht aus, ich will arbeiten! ist schon alles dabei gewesen. Denn mit einem habe ich nicht gerechnet als ich Mutter wurde. Das mich das so überwältigt und gleichzeitig verunsichert.

Kinderleichte Vollkornkekse

Die Maus hatte gestern ihren 9. Geburtstag. Und mit 9 weiß man schon ganz genau, was man seinen MitschülerInnen zu diesem besonderen Tag in die Schule mitbringen will. Und weil man mit 9 auch schon ganz alleine backen kann – jedenfalls mit der wunderbaren Kinderleichten Becherküche von Birgit Wenz – wurde vorgestern in unsere Küche fleißig gewerkelt, abgemessen, gerührt, gebacken und verziert. Ich durfte dabei sein, aber nur mit der Kamera. Und die Minimaus hat den ersten Keks verkostet. Mjamm, mjamm war ihre Meinung dazu.