Bücherstapel Sachbuch

Bücherstapel im Mai oder Vom Leben und Lieben

Wie geht das mit der Liebe? Was ist die optimale Balance zwischen Anpassung und Selbstbehauptung? Warum halte ich negative Gedanken oft für wahrer als positive? Woran erkenne ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin, ICH selbst zu sein? Und werde ich irgendwann einmal das Gefül haben, wirklich erwachsen zu sein? Ich habe drei Kinder, einen Mann, einen Beruf, einen Ort, an dem ich bleiben will – und dennoch frage ich mich immer noch, wann ich wohl groß bin.

In diesem Lesemonat war ich auf der Suche. Nach Büchern, die mir Antworten auf ein paar Fragen geben, die mir etwas über die Liebe erzählen, über Beziehungen und Freisein, etwas über das Vergangene und was es mit der Gegenwart macht, etwas vom Loslassen und Ankommen, etwas über das sich selbst mögen. Nach Büchern, die mich dabei bitte nicht mit Phrasen überhäufen, sondern genau wissen, was sie mir erzählen. Die lebendig sind. Die etwas davon wissen, wie es war und wie es wird, was ich tun kann, wenn es eben doch mal schwer ist, und wie ich leichter durchs Leben fliege. Kurz gesagt: Nach Büchern, die mich weiterbringen.

Einige solche Bücher habe ich gefunden. Sie haben mir richtig, richtig gut getan. Andere haben mich zwar neugierig gemacht, waren dann aber doch nicht so toll wie erwartet. Und wieder andere beschäftigen mich auch nach dem letzten Satz noch weiter.

Ich stelle sie hier einfach mal alle vor, denn vielleicht ist das ein oder andere Buch für dich dabei. Auf dem Bücherstapel lagen dieses Mal (von oben nach unten):

 

*Ich will ja loslassen doch woran halte ich mich dann fest? von Ina Rudolph (Goldmann Verlag, Taschenbuch, € 8,99)

Ich will ja loslassen / Bücherstapel Mai 2018Selten hat mich ein Ratgeber so begeistert. Dieses Buch scheint mich zum richtigen Zeitpunkt gefunden zu haben, denn es tat mir unglaublich gut. Ich schleppe es immer noch mit mir herum, blättere in der S-Bahn oder beim Kaffeetrinken darin und lausche ab und zu auch der Autorin im gleichnamigen Hörbuch. Die beiden anderen Bücher von Ina Rudoph (Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern? und Auf ins fette, pralle Leben) habe ich mir kurz danach auch noch gekauft und genauso gern gelesen. Über das Buch Auf ins fette, pralle Leben schreibe ich weiter unten noch ein paar Zeilen.

In diesem Buch hier geht es um blockierende, stressende und frustrierende Gedanken. Genauer gesagt darum, wie sie uns eine Realität vorgaukeln, die nicht vorhanden ist, und wie es sich anfühlt, wenn wir diesen Gedanken einfach nicht glauben. Ina Rudolph erzählt anhand ihres eigenen (Er)Lebens, wie sie mit belastenden Gedanken Frieden geschlossen hat. Und zwar mit Hilfe der Methode THE WORK von Byron Katie, einer Technik, mittels der man negative Gedanken hinterfragt, alternative Interpretionsmöglichkeiten für stressende Situationen entdeckt und Problematisches loslässt. Umdenken, neu denken und sich dadurch leichter fühlen. Den Alltagssituationen vorurteilsfrei begegnen, neugierig sein und die eigenen Schubladen leeren. Sich darauf einlassen, dass man eben nicht wissen kann, was kommt, was jemand denkt oder was er gleich tun oder sagen wird…

Unser Denken über eine Situation entscheidet darüber, was wir fühlen. Nicht umgekehrt. Ich finde diesen Ansatz von THE WORK spannend. Ina Rudolph ist selbst Coach für THE WORK und kennt die Methode seit 17 Jahren. Aber viel spannender als die Methode selbst finde ich die Geschichten, in denen die Autorin ihre eigenen Erfahrungen damit beschreibt. Sie hat mir klar gemacht, wie das „neue Denken“ das Leben verändern kann. Manchmal geht es in ihren Geschichten nur um Alltagsdinge wie nervende Geräusche, harmlose Verdächtigungen oder Essensgewohnheiten. Manchmal geht es um Familie und Freundschaften. Um Vertrauen und Beziehungen geht es auch. Aber immer geht es um die Liebe. Zu anderen Menschen und zum Leben. Vor allem aber zu sich selbst. Richtig schön!

 

*Verletzlichkeit macht stark von Brené Brown (Goldmann Verlag, Taschenbuch, € 9,99)

Verletzlichkiet macht stark / Bücherstapel im Mai 2018

Der Titel hat mich neugierig gemacht. Das Cover mit dem zarten Blatt fand ich wunderschön. Brené Brown hat jahrelang über die Verletzlichkeit – genauer das Schamgefühl – geforscht und dabei interessante Erkenntnisse gewonnen. In ihrem Buch klärt sie uns nun darüber auf, welche Schutzmechanismen wie Coolness, Perfektion, emotionaler Rückzug und Misstrauen, wir Menschen entwickelt haben und wieviel Lebendigkeit wir damit einbüßen. Verletzlichkeit gilt gemeinhin als Schwäche. Doch Brené Brown zeigt, dass es gerade die Verletzlichkeit ist, die uns miteinander verbindet, die uns authentisch, liebevoll und mutig macht.

Ich gebe zu, mir ist das Buch ein wenig zu – ähm, ja was eigentlich? – zu wissenschaftlich? Das trifft es nicht ganz, denn ich habe eigentlich keine Angst vor Fakten, Studien und Forschungsergebnissen. Und obwohl uns hier zwar viele Fakten aus der Forschung präsentiert werden, führt die Autorin auch viele Alltagsbeispiele an, berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und gibt uns freundliche Anleitungen dazu, wie wir uns auf unsere Verletzlichkeit einlassen können. Es gibt sogar ein Kapitel dazu, wie sehr wir uns gerade als Eltern nie genug fühlen und wie das Bedürfnis nach Sicherheit auch in diesem Bereich zu Vorurteilen und Intoleranz führen kann.

Brené Brown schreibt über alles, was sie zum Thema Verletzlichkeit weiß, denkt und fühlt. Meiner Ansicht nach nichts meint sie damit anderes als Authentizität, also sich selbst sein, zu sich stehen und den Mut zu haben, sich zu zeigen. Fraglos hat sie mit allem Recht. Vielleicht war sie mir nur ein wenig zu distanziert und kühl oder ich hatte etwas anderes erwartet? So richtig gepackt haben mich ihre Ausführungen jedenfalls nicht. Aber vielleicht geht es dir mit dem Buch ja anders?

 

*Ich brauche deine Liebe, ist das wahr? von Byron Katie (Goldmann Verlag, Taschenbuch, €9,99)

Ich brauche deine Liebe - ist das wahr? / Bücherstapel Mai 2018

Dieses Buch habe ich gelesen, weil ich mehr über THE WORK wissen wollte. Ina Rudolph erklärt die Methode in ihrem Buch Ich will ja loslassen, aber woran halte ich mich dann fest? zwar schon, aber ich dachte, ich würde hier noch Tiefergehenderes erfahren.

Wer sie noch nicht kennt, kann hier auch tatsächlich etwas über die Hintergründe und die Geschichte von THE WORK und auch über die Person Byron Katie nachlesen. Man erfährt zum Beispiel, dass Byron Katie jahrelang unter Depressionen litt, massive Essstörungen hatte und Alkoholikerin war. Mit 44 Jahren änderte ein Erleuchtungserlebnis ihr Leben dann dramatisch. In der Folge entwickelte sie ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles Selbsterkenntnis-System. THE WORK. Es erwies sich als dermaßen effektiv, dass es sich wie ein Lauffeuer verbreitete und inzwischen unzähligen Menschen geholfen hat.

Zusammen mit Stephen Mitchell erzählt Byron Katie in ihrem Buch Lieben was ist erstmals von ihrem Leben, stellt die Entwicklung ihrer Selbstfindungs-Technik dar und illustriert anhand zahlreicher Beispiele, wie sie funktioniert. Eine ausführliche Anleitung und viele Beispielfälle zum Themenbereich Ehe, Beziehung und Sexualität finden sich nun also in ihrem weiteren Buch Ich brauche deine Liebe – ist das wahr?.

Wenn dich all das interessiert, ist das Buch also durchaus lesenswert. Mich konnte es nach den Büchern von Ina Rudolph leider nicht mehr so berühren. Und die Fragetechnik von THE WORK erklärt auch Ina Rudolph schon sehr verständlich. Wenn du dich also entscheiden müsstest, dann lies lieber die Bücher von Ina Rudolph.

 

*Achtsamkeit (Band 3) und Selbstvertrauen (Band 4) von Anna Barnes (kailash Verlag, Taschenbuch, € 12,00)

Die beiden Bände aus der Reihe Zeit für mich sind richtige, kleine Schätzchen. Liebevoll gestaltetet Illustrationen, Aufgaben, Tipps und Gedanken zu den Themen Achtsamkeit und Selbstvertrauen. Und weil man in die Büchlein unbedingt hineinschauen muss, hier einfach mal ein paar Bilder, die mehr sagen als alles, was ich dazu schreiben könnte:

Als die beiden Bände bei mir ankamen, habe ich sofort hineingelesen und weiter gelesen und weiter… Ich kochte mir einen Kaffee und blätterte. Ein nahm einen Schluck und las noch eine Seite. Ein Stück Schokolade dazu und wieder ein paar Seiten. Ich las beide Bände ohne Pause von vorne bis hinten durch und war danach so zufrieden und ausgeglichen als hätte ich die Übungen darin schon gemacht. Die Grafiken, die Zitate, die Aufgaben… Das ist einfach alles ganz wunderbar. Morgen fange ich glatt noch mal von vorne an. Und dann bestelle ich mir Band 1 und 2. Zum Verschenken. Oder lieber doch nicht. Sie sind viel zu schön, um sie wegzugeben.

 

*Wege aus dem Mama-Burnout von Dr. Hans Hartmann (Kösel Verlag, Paperback, € 18,00)

Wege aus dem Mama-Burnout / Martamam-BlogNachdem ich im letzten Jahr so erschöpft war, dass ich mich selbst kaum wieder erkannte, und dann ja auch meine Philosophie vom WENIGER VEREINBAREN, MEHR LEBEN entwickelte, um wieder auf die Beine zu kommen, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Ich finde es schon richtig gut, dass dieser Burnout- Ratgeber explizit auf uns Mütter zugeschnitten ist. Dr. Hartmann behandelt darin alle Problemfelder, die mit dem Entstehen von Überforderung und dem Weg hinaus zu tun haben. Aus dem Herzen gesprochen hat mir ganz besonders das Kapitel zum Schaffen meines Platzes, denn hier geht es darum, was ich selbst bestimme, wo ich fremdbestimmt bin, was das Kind bestimmt und welchen Platz ich als Mutter in der Familie und auch in der Gesellschaft einnehme. Welchen Erwartungen bin ich ausgesetzt und welche bin ich bereit, zu erfüllen? Wie steige ich aus? Wie erreiche ich eine Veränderung und wie kann ich mich abgrenzen? Dr. Hartmann erklärt, versteht und hilft. Als Psychologe und Leiter einer Mutter-Kind-Klinik ist er zudem in der Lage, ganz viele praktische Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, mehr für die eigenen Bedürfnisse einzustehen.

Mir kam das alles nicht ganz unbekannt vor, denn viele dieser Erkenntnisse hatte ich inzwischen auch schon gewonnen. Aber wenn du gerade noch mittendrin steckst in der Erschöpfung und wissen möchtest, woher sie genau kommt, welche Verhaltensmuster dich boykottieren und wie du in deinem Alltag wieder neue Kraft und Leichtigkeit gewinnst, dann empfehle ich dir dieses Buch. Dr. Hartmann bringt alles Wichtige auf den Punkt, stellt dir viele Fragen und lässt dich nicht zurück, ohne aufzuzeigen, wie du mehr auf dich selbst achtest.

 

*Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl (kailash Verlag, Paperback, € 14,99)

Das Kind in dir muss Heimat finden / Martamam-Blog

Okay, dieses Buch landete nur auf meiner Leseliste, weil es mir jemand empfohlen hatte. Und dieser Jemand hatte es mir deshalb empfohlen, weil ich mit meiner nicht ganz einfachen Kindheit quasi die Zielgruppe dieses Buches bin. Und weil er das Buch so richtig gut fand, hoffe ich.

Unser heutiges Beziehungsleben wird von unseren Erfahrungen in der Vergangenheit beeinflusst. Das innere Kind hat all die belastenden und schmerzhaften Gefühle und Glaubenssätze von Damals unbewusst abgespeichert und trägt diese Verletzungen als sogenanntes Schattenkind heute noch mit sich herum. Das wird es so lange tun, bis wir unser Urvertrauen zurückgewinnen. So der Ansatz von Stefanie Stahl. Sie beschreibt in ihrem Buch anschaulich, was das Schattenkind in uns bewirkt, wie alte Verletzungen uns und unsere Beziehungen beeinflussen und wie ein neues Lebensgefühl – und zwar das Sonnenkind in uns – gestärkt wird. Mit den anschaulichen Beispielen im Buch lässt sich sehr schnell nachvollziehen, worum es dabei geht. Das Kind in dir muss Heimat finden-Arbeitsbuch / Martamam-Blog

Das dazugehörige Arbeitsbuch (Das Kind in die muss Heimat finden – Arbeitsbuch von Stefanie Stahl, kailash Verlag, Paperback, € 14,99, nicht auf dem Foto zum Beitrag) hilft ebenfalls dabei, mit dem Schattenkind Schritt für Schritt Freundschaft zu schließen, es anzunehmen und sich mit der Vergangenheit zu versöhnen. Lesern, ausfüllen, das Schattenkind zeichnen, sein Sonnenkind entwerfen. Hier gibt es noch einmal die Kernfragen mit Kurzerläuterungen, Ausfüllhilfen und Vorlagen. Das klingt alles viel zu einfach? Ist es wohl auch, aber ich mag den Ansatz und die Logik dahinter. Und damit arbeiten muss dann schon noch jeder selbst.

Stefanie Stahl erklärt die Problematik in beiden Büchern nachvollziehbar und mit großem psychologischen Sachverstand. Ich würde zwar nicht so weit gehen zu behaupten, dass dieses Buch allein schon ausreichen kann, schmerzhafte Erfahrungen zu verarbeiten. Für mich ist das Buch aber durchaus ein hilfreicher Baustein auf dem Weg, mich selbst besser kennenzulernen und alte Verletzungen heilen zu lassen. Ich kann daher sowohl das Buch als auch das dazugehörige Arbeitsbuch sehr empfehlen, wenn du dich selbst und das Schattenkind in dir kennenlernen und besser verstehen möchtest.

 

*Jeder ist beziehungsfähig von Stefanie Stahl (kailash Verlag Paperback, € 14,99)

Jeder ist beziehungsfähig / Martamam-Blog

Nachdem ich Das Kind in dir muss Heimat finden schon klasse fand, kam ich auch an diesem Buch nicht mehr vorbei. Im Grunde spielt auch hier das Schattenkind wieder mit. Das Buch bietet die Möglichkeit, die Mechanismen einer Beziehung zu verstehen, Defizite zu benennen,  unser persönliches Beziehungsprogramm zu analysieren und die Balance zwischen Anpassung und Bindung zu finden.

Stefanie Stahl schreibt auch hier wieder in einer klar verständlichen Weise, so dass wir ein hilfreiches Werkzeug in der Hand haben, mit der wir auch als Laien arbeiten können. Die Parallelen und auch ein paar inhaltliche Überschneidungen zu Das Kind in dir muss Heimat finden sind nicht von der Hand zu weisen. Dennoch ein wunderbares Buch, um einmal etwas tiefer in sich und seine Gefühlswelt hinein zu blicken. Halte unbedingt Stift und Papier bereit und nimm dir ausreichend Zeit! Absolut empfehlenswert !

 

 

 

*Judgement Detox von Gabrielle Bernstein (Arkana Verlag, gebundene Ausgabe, € 20,00)

Judgement Detox / Martamam-Blog

Das Hauptthema Lieben statt urteilen klang so unglaublich interessant, dass das Buch auf meiner Leseliste landete. Urteile über uns selbst und andere trennen uns von der Liebe. Sie vergiften unser Leben. Sagt Gabrielle Bernstein. Wann immer wir urteilen, fühlen wir uns einsam und unglücklich. Denn dann sind wir nicht mehr im Einklang mit unserer wahren Natur.

Die Bestsellerautorin Grabrielle Bernstein ist vielen bekannt als spirituelle Lehrerin und sie beschreibt in ihrem neusten Werk wie sie selbst das Gift des Urteilens in sich spürte und sich mit ihrem 6-Schritte-DETOX-Programm davon befreit hat. Das sind wirklich gute Gedanken. Für meinen Geschmack jedoch zu ausschweifend formuliert. Die Botschaft von Judgement Detox ließe sich auch klarer und präziser fassen. Schade eigentlich, denn ich mag die Idee hinter dem Buch. Und irgendwie mag ich auch die Autorin und die Offenheit, mit der sie ihre Erfahrungen und Tipps an uns Leser weitergibt. Diese Mischung aus Autobiographie, Sachbuch, Selbsthilfebuch und Workbook ist gut. Dennoch. Nach einem Drittel des Buches war irgendwie die Luft raus und alles gesagt. Ging es noch jemandem so? 

 

 

*Auf ins fette, pralle Leben von Ina Rudolph (Kösel Verlag, gebundene Ausgabe, € 17,99)

Auf ins fette, pralle Leben / Martamam-Blog

Ganz unten im Bücherstapel jetzt nochmal ein absolutes Highlight. Das Buch zu einem 12-monatigen Selbstversuch, in dem sich Ina Rudolph auf die Suche nach dem leichten und entspannten Leben begibt. Ihr Ziel war es, das Leben mit mehr Neugierde zu betrachten und authentischer zu sein. Jeweils einen Monat testete sie eine Idee, um das Leben einfacher zu machen: Tu immer nur eine Sache auf einmal, sorge dich nicht um Dinge, die ziemlich wahrscheinlich nie eintreffen, lebe ganz im gegenwärtigen Moment… In 12 (weil für jeden Monat des Jahres) lustigen, interessanten, frischen und anrührenden Geschichten berichtet sie nun davon, wie es ihr bei ihrer Reise in die Welt der eigenen Gewohnheiten erging. Und immer hatte sie dabei auch die Methode THE WORK im Gepäck. Aber auch ohne die Methode vorher schon zu kennen oder selbst aktiv zu nutzen, lässt sich vieles davon im Do-it-yourself-Verfahren auf sich selbst übertragen.

Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und bin jetzt ganz sicher nicht all meine Neurosen und nervenden Verhaltensmuster los. Aber ich wurde auf sehr unterhaltsame, feinfühlige und kluge Art daran erinnert, wie schön, spannend und erfüllt das Leben sein kann, wenn man es bewusst wahrnimmt, und dass es für mehr Freude und Glückseligkeit schon genügen kann, ein paar kleine Dinge im Alltag zu verändern oder sie sich nur mal genauer anzuschauen.

Meine Empfehlung: Zuerst das Buch komplett lesen und genießen. Und dann das Thema oder die Themen herauspicken, die dich daran hindern, dich in ein fettes, pralles Leben zu stürzen …

 

 


Und was liest du gerade so?

Genieße den Tag / Martamam-Blog

P.S. Ein paar der Bücher habe ich freundlicherweise als Rezensionsexemplare vom Randomhouse Verlage erhalten. Aber das waren Bücher, die ich mir gewünscht hatte und die ich nur deshalb zur Verfügung gestellt bekam, weil ich sie unbedingt lesen wollte. Deshalb bedanke ich mich ganz herzlich für die Bücher und auch dafür, dass ich sie mir so problemlos selbst aussuchen durfte.

You Might Also Like

No Comments

    Kommentar verfassen

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

    %d Bloggern gefällt das:

    Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

    Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

    Schließen