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Bücherstapel im Juni oder Wir verreisen

Eine Mama, die mit ihrem kleinen Kind um die Welt reist? In 22 Ländern? Das klingt für mich irre beeindruckend. Wenn ich das so lese, packt mich doch glatt das Fernweh. Nach ein paar Jahren Familienurlaub in Dänemark, Schweden und auch Norwegen dürfte es jetzt auch mal ein  Fernziel sein. Thailand zum Beispiel. Und weil ich schon plane und Reiseführer lese und innerlich in Vorfreude bade, kam mir das erste Buch auf meinem Bücherstapel gerade recht…

 

*Mit Buddha im Gegenwind von Gabriela Urban

Also nochmal….22 Länder mit einem kleinen Kind. Davon musste ich einfach mehr wissen. Und die Lektüre hat mir tatsächlich einen Riesenspaß gemacht. Die Autorin Gabriela Urban schreibt humorvoll und immer so als würde sie ihre Geschichte guten Freunden erzählen. So authentisch und zugleich wertschätzend, als wäre man ganz nah dabei. Gabriela Urban reist abseits der bekannten Hotspots und in eher unbekannte Länder und Regionen. Dort kommt sie mit den Menschen vor Ort in Kontakt, oft auch dank ihres Sohnes, der sie begleitet und so manches Herz öffnet. Die beiden lernen Land und Leute kennen – so richtig – und verlieben sich auch ein bisschen. Die Fotos in der Mitte des Buches zeigen ein paar der unzähligen Eindrücke, die die Autorin während ihrer vielen Reisen gewonnen hat. Unser Welt ist wunderschön! Ich habe jetzt richtig Lust, wieder zur Reisenden zu werden… Das Buch ist zauberhaft. Schön geschrieben, kurzweilig und witzig. Ich denke, ich beginne schon mal mit Kofferpacken!

 

*Wo geht es hier zum Glück von Maike van den Boom

Wo gehts denn hier zum Glück / Martamam BücherstapelUnd auch dieses Buch habe ich noch einmal hervorgekramt. Im letzten Sommer hatte ich darüber schon geschrieben. Die Autorin reiste in 13 Länder (laut Statistik die glücklichsten Länder der Welt), um herauszufinden wie das andere Menschen mit dem Glücklichsein so machen. Die Reiseländer waren Costa Rica, Dänemark, Island, Schweiz, Finnland, Mexiko
Norwegen, Kanada, Panama, Schweden, Australien, Kolumbien, Luxemburg.

Ein lustiger Mix aus Sach- und Reisebuch.

 

 

 

 

*Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen von Katrin Zita

Reisejournalistin Katrin Zita macht gerne allein Urlaub und bricht mit dem Klischee, dass Soloreisende einsam sind. Sie zeigt, wie man die unterschiedlichsten Orte dieser Welt mit Leichtigkeit und Lebensfreude kennenlernt und dass man danach Souvenirs wie Selbstvertrauen und Selbstsicherheit im Gepäck hat.“ Wer allerdings erwartet, dass es hier nun Tipps fürs Alleinereisen gibt, wird etwas enttäuscht sein. Denn dieses Buch handelt eher davon, was das Reisen mit einem so macht. Wie es uns verändern kann. Der Fokus liegt also in der Persönlichkeitsentwicklung, was mich sehr angesprochen hat.  Das Buch hat mich berührt und zugleich auf unterhaltsame Weise noch viel mehr Lust darauf gemacht, mir bewusst zu werden, wer ich bin. Und man begibt sich beim Lesen auch auf eine sehr persönliche Reise mit der Autorin, mit ihrem Erleben und dem, was sie als Souvenirs von A-Z unterwegs so findet. Für mich ein schönes und zugleich berührendes Selbstcoaching-Buch.

 

*Selbstfürsorge von Franziska Muri

Der Titel verrät es schon – es geht um die „Selbstfürsorge“.  Ich habe über das Thema nun aber schon einiges gelesen und dieses Buch hier ist recht schnell zu lesen.  Mit den 7 „sogenannten“ Geheimnissen des liebevollen Umgangs mit sich selbst, erklärt Franziska Muri, wie uns mehr Selbstfürsorge gelingen kann. Sie liefert dazu auch gleich viele hilfreiche, praxisnahe Tipps, die sich in den Alltag integrieren lassen, um mehr bei sich selbst zu sein. Die zentralen Themen sind dabei Meditation, Ruhe, Selbstfindung, Entspannung, Glücksgefühl, Freiheit. All dies lässt sich beispielsweise durch Yoga, Waldbaden, Atmung, Digital Detox erreichen. Das meiste war mir schon bekannt und wer das Thema Selbstfürsorge schon eingehender für sich bearbeitet und also auch schon darüber gelesen hat, wird hier leider nichts Neues mehr finden.  Als Einstieg in das Thema würde ich es aber durchaus empfehlen, denn das Buch hat eine klare Struktur, ist daher auch gut zu lesen, gibt einen schnellen Einblick über die Kernfragen zur „Selbstfürsorge“ und hübsch ist es auch noch. 

 

*In meinen Träumen läutet es weiter von Mascha Kaleko

Und weil ich jetzt schon mal beim inneren Reisen angekommen bin, schreibe ich noch über dieses Buch. Mascha Kaleko! In ihren Gedichten kann wirklich jeder etwas entdecken. Sie ist zugleich tiefsinnig, humorvoll und voller Gefühl. Sie fängt das ganz normale Leben ein. Mit Poesie, Leichtigkeit und Tragik. Ich liebe es!

 

 

 

 

 

 

*Papanini von Ute Krause

Und dann gibt es noch eine Art zu reisen. In Tiefkühltruhen…Oh ja…Emmas Familie bekommt eine verbeulte Tiefkühltruhe geliefert. In der eigenartigen Truhe sitzt ein kleiner Pinguin. Er heißt „Papanini“ und er kann sogar sprechen. Aber wie kommt ein Pinguin nach Windhoeven ? Dieser kleine Kerl bringt den Alltag von Emma so ziemlich durcheinander. Eine süße, witzige & spannende Geschichte, die mir persönlich viel Spaß gemacht hat. Wir haben es als Hörbuch gehört, der Mäuserich gleich dreimal hintereinander. Und da wir ja ohnehin Pinguin-Fans sind…und Ute Krause-Fans..Hachz!

 


Was liest Du denn gerade so? Und wohin geht Deine nächste Reise?

 

Genieße den Tag / Martamam-Blog

P.S.: 3 der hier vorgestellten Bücher habe ich als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen (Selbstfürsorge, Wie Buddha im Gegenwind, Papanini). Aber ich habe mir selbst ausgesucht, welche Bücher ich in diesem Zusammenhang gerne lesen und rezensieren möchte. Trotzdem bedanke ich mich natürlich ganz herzlich für die Bücher und dass meinen Wünschen bei der Auswahl entsprochen wurde. Alle übrigen Bücher habe ich mir selbst gekauft. Dennoch gilt auch hier, wenn ich Produkte, Marken, Menschen oder Orte auf meinem Martamam-Blog nenne, empfehle oder gar beschwärme, mache ich das aus eigener Überzeugung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl auf dem Martamam-Blog.

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