Mehr lieben Monatsrückblick

April und Mai (und was sie schön gemacht hat)

Wie der April und der Mai für mich so waren:

Es war ganz schön was los. Ich habe viel gerockt. Beruflich und privat. Das hat sich gut angefühlt (hinterher jedenfalls). Mittendrin war es weniger leicht. Was meine Stimmung zwischendurch getrübt hat, war viel zu viel Orgakram; der Mäusepapa, der öfter weg als da war; wenig Zeit für mich selbst und die ein oder andere Unstimmigkeit. Angefühlt hat es sich in etwa so: Keiner versteht mich und alle machen ihr eigenes Ding. Nur ich komme überhaupt nicht dazu, meins zu machen. Zum Glück habe ich mich ganz schnell wieder berappelt und mich an meine Übungen erinnert: Atmen, checken wie es mir geht, Pause machen. Vor allem, mich entscheiden was zu tun ist. Oder eben nicht! Das führte dazu, dass wir in der Ferienwoche gaaaaaaanz viel Schokolade gegessen haben, viel zu viel Medienzeiten hatten, es eher Brotzeiten als warme Mahlzeiten gab und die Wohnung, nunja, etwas einstaubte. Stattdessen habe ich öfter auf mich selbst gehört, mit den Kindern gemalt und gespielt und mich immer wieder dafür gelobt, dass ich trotz Arbeit, fieberndem Kind und abwesendem Mann alles ganz gut hinbekommen habe. Die wichtigste Erkenntnis für mich war: Manche Dinge sind einfach anstrengend, sie kosten Kraft und das darf ich auch anerkennen. Und – das war dann auch die zweite Erkenntnis – ich darf das mal so hinnehmen. Ohne gleich wieder etwas besser machen, anders planen oder gegensteuern zu müssen. Ich darf sogar früh schlafen gehen. Auf diese „ich-lass-mich-selbst-in Ruhe-Weise“ fühlte sich das alles okay an. Geholfen hat auch, mir klarzumachen, dass es ja doch ganz schön ist, solche Probleme zu haben. Das heißt schließlich, ich habe ein (Familien-)leben…

Was mir gute Laune gemacht hat:

All das Blühen und Grünen vor dem Balkon. Als hätte jemand da draußen das Licht angeknipst und auch noch mit einem Pinsel Farbe darüber gestrichen. Dass ich mal wieder bei meinem Friseur war, nachdem meine Haare monatelang einfach so vor sich hingewachsen sind. Jetzt sind sie nicht nur irgendwie lang sondern gut-geschnitten-lang. Samstagmorgens ausschlafen. Sonntagsmorgens ausschlafen. Mittagsschlaf mit der Minimaus. Ein paar Tage am Meer (ohne Familie). Schiffe gucken an der Elbe (mit Familie). Die Muttertagsgeschenke meiner Kinder. (Diese schiefen Herzen und Mamaporträts, auf die sie so stolz sind und deren Übergabe jedes Mal so feierlich von statten geht, dass ich dabei ganz glückskeksig werde.) Das Mittagessen in der Sonne, mal nur mit ihm und der Minimaus. Oder er und ich einen Vormittag lang allein zu Hause. Auch so ein Glückskeks-Moment. Dass wir den 11. Geburtstag der Maus gefeiert haben. Ganz entspannt, ohne große Pläne. Und dass ihr Tag so sommerlich war. Dass ich einen Malworkshop besucht habe. Bei offenem Fenster auf dem Bett liegen und lesen. Matcha Soya trinken (ganz leicht zu machen und schmeckt so gut).

Was ich getragen habe:

Praktisch jeden Tag Jeans, Shirt und meine zitronengelben Sneaker. Sneaker-Tage sind gute Tage, oder? Die hier mag ich nicht nur, weil ich sie mit entspannten Tagen am Strand verbinde, sondern auch, weil sie gemütlich sind. Und gute Laune machen. Dazu Streifenshirt und meine dunkelblaue Lieblingsjeans. Mit Blazer geht das sogar im Büro. Und jetzt überlege ich, ob ich mir für diesen Sommer nicht doch mal goldene Birkenstocks gönne. Die sind so schön.

Was ich gesehen habe:

Eine Serie, von der ich nicht genug bekommen konnte. „This is us“. Ich habe ungelogen jede Folge geheult. Die ersten beiden Staffeln gibt es auf Amazon Prime. Aber jetzt bin ich auch irgendwie satt davon. Die dritte Staffel habe ich mir deshalb doch nicht gekauft. Jetzt brauche ich eine Pause.  Auch gut: Auf Amazon Prime kann man sich nun die dritte Staffel von „The Bold Type” anschauen, immer eine Folge pro Woche. Und die machen echt Spaß. Außerdem nochmal die Netflix-Doku: „Queer Eye“.  Als nächstes will ich mir „Easy“ ansehen. Hat die Serie schon jemand gesehen?

Was ich gerade gerne lese:

Krimis und Reiseliteratur. Am Liebsten immer noch die Krimis von Asa Larsson oder Viveca Steen. Leider habe ich die schon alle durch. Sind ja auch nicht so viele. Momentan lese ich deshalb die von Voosen/Danielsson oder Katharina Peters. Und wer es mal eher lustig mag, dem kann ich zwischendurch auch Klaus-Peter Wolf empfehlen. Ich habe durch Zufall gerade „Ostfriesen-Nacht“ gelesen und viel gelacht dabei. Und mich packt zur Zeit ganz oft das Fernweh. Deshalb plane ich schon unsere Thailandreise in 1,5 Jahren und lese, wohin andere so verreisen. Ich schreibe dazu bald mal mehr auf meinem nächsten Bücherstapel.

Wem ich gerade gerne auf Instagram folge:

Immer noch @literarischernerd. Neuerdings auch @peopleiveloved wegen der  Illustrationen und @marudles, weil ihre Journalings so schön sind.

Was ich sonst so mache:

Zeichnen, Quixx spielen, mich (immer wieder) daran erinnern im Moment zu sein…


Und Ihr so? Wie erging es Euch in den letzten Wochen?

Genieße den Tag / Martamam-Blog

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