About Martamam
Schreibe einen Kommentar

Behind the scene

Liebe treue und liebe neue Blog-LeserInnen,

im Mai 2014 habe ich angefangen dieses Blog zu schreiben. Damals noch schwanger mit dem dritten Kind, kurz vor meiner mündlichen Promotionsprüfung, nach zuvor schon drei Jobwechseln erst 9 Monate im neuen Job, mit einem 2,5jährigen Mäuserich und einer Maus, die kurz darauf ihren 6. Geburtstag feierte, mit der Gewissheit, dass wir auch das dritte Kind „wuppen“ werden, trotzdem mit etwas Panik im Herzen, weil unser Leben mit einem dritten Kind noch einmal wieder anders werden würde.

Und weil ich für die Minimaus den Vornamen Marta eine Zeit lang sehr schön fand, habe ich das Blog Martamam genannt.

Mittlerweile hat sich vieles geändert. Wir sind (wieder) umgezogen, ich habe meine Promotion erfolgreich abgeschlossen, die Minimaus ist heil und gesund auf die Welt gekommen (sie hat nicht den Namen Marta bekommen), die Mäuseoma ist zu uns in die Nähe gezogen, ich bin nach einem Jahr Elternzeit wieder in meinen Beruf zurückgekehrt, die Maus ist inzwischen ein Schulkind (jetzt 9 Jahre alt), der Mäuserich ein aufgewecktes großes Kita-Kind (6 Jahre) und die Minimaus (fast 3 Jahre) mittlerweile kein „Krippi“ mehr.

Schlaf bekomme ich mal mehr mal weniger, denn die Minimaus will zum Weiterschlafen noch Händchen halten und der Mäuserich hat sich seit ein paar Monaten angewöhnt, des nachts zu uns ins Bett zu kriechen. Zum Glück passen wir notfalls auch zu fünft ins Elternbett.

Ich schreibe hier über alles was mich interessiert. Aber während ich zu Beginn meines Mama-Daseins vor 9 Jahren noch alles über die besten Einschlafmethoden für Babys lesen wollte, jede neue Tragemöglichkeit getestet habe, wissen wollte wie ich das Familienleben mit einem und später auch zwei weiteren Kindern organisieren kann und viele Vereinbarkeitsfragen für mich beantworten musste, habe ich jetzt tatsächlich manchmal Zeit, ein ganzes Buch zu lesen, mir über meine außerdem noch existierenden persönlichen Wünsche Gedanken zu machen und euch das ein oder andere Kinderbuch/Hörbuch weiterzuempfehlen.

Und ich habe wieder mehr Energie zu reisen. Mit der ganzen Familie und auch mal allein. Na klar, meine Kleidung trägt noch oft Frischkäsespuren und es kleben auch manchmal Kekskrümel zischen den Buchseiten, aber immer öfter sinniere ich über die Freuden meines Lebens neben meinem Beruf, den Kindern und unserem Alltag. Das heißt, ich habe öfter wieder Kraft und Laune, mich den weniger sinnvollen Dinge des Lebens zu widmen. Jedenfalls immer mal wieder, auch wenn mich noch oft genug die Realität wieder einholt und der Tag für mich Händchen haltend am Bett der Minimaus oder beim Vorlesen am Bett von Maus und Mäuserich viel zu früh endet. Es ist trotzdem wieder mehr Luft für Themen, die mich als Frau und nicht nur als Working Mum beschäftigen.

Normalerweise blogge ich ein- bis zweimal die Woche, außer es kommt was dazwischen.

Wo ihr mich sonst noch finden könnt? Seit neuestem auf

Instagram.

Viel Spaß beim Lesen und Schauen!
Eure Manuela

 

PS: Mein Untertitel „zurückverrenkt und angelaut“

Das sind Wortschöpfungen des Mäuserichs. Und ich finde, sie passen gut zu unserem Leben. Manches Mal verrenke ich mich als Mama nicht nur in eine Richtung, sondern mache das gleiche nochmal rückwärts, um alles zu schaffen. Und das Leben als berufstätige Mama „lautet“ mich oft auch mal an. Damit meinte der Mäuserich, dass man laut angesprochen, angetrötet oder durch Gesten und Worte getroffen wird. Das Gefühl kennen wir alle.

In diesem Sinne: Verrenkt euch heute nicht zu sehr und lasst euch nicht „anlauten

Kommentar verfassen