Jahr: 2018

Lesetipps im Januar 2018

Bücherstapel im Januar oder 100 Jahre Leben

Der Januar beschert mir gerade einen Frischekick. Zwar stehen nicht Abnehmen, Ernährung und Sport auf meinem Plan. Dafür aber Gedachtes und Gefühltes. Und wo findet man so etwas? Ganz klar, in einem Buch. Bücher waren schon immer mein Weg in andere Denkwelten. Und ich bin überzeugt davon, dass wir nicht nur durchs Leben sondern auch durchs Lesen lernen. Ich würde meine letzten Ersparnisse für Bücher ausgeben. Denn sie zeigen Lösungen und neue Wege, sie spenden Trost und geben Hoffnung, sie entspannen uns, sie helfen uns, die Welt zu verstehen, sie beeinflussen sogar unser Handeln. Sie verbinden uns mit dem Leben anderer, sie machen uns mit Fremdem vertraut und sie stiften Sinn. Sie machen uns innerlich reich. Es ist magisch… Diesmal beginne ich wieder von unten, denn das Buch das da unten liegt passt so schön an den Anfang, weil ich doch gerade von Gefühlswelten geschrieben habe. Auf geht´s… *The Desire Map von Danielle LaPorte, LEO-Verlag, broschierte Ausgabe, € 17,99 Dieses Buch ist nicht nur eine profane Anleitung zum Ziele erreichen. Es ist eine Anleitung, um …

WENIGER VEREINBAREN heißt MEHR LEBEN

Seit einigen Wochen begrüßt mich die Minimaus an der Wohnungstür begeistert mit den Worten: „Mei Mama! Mei Mama!“ und dann ruft sie laut: „Papa, Mama da. Gaga, Mama da. Alee, Mama da.“. Ich liebe es, wenn sie so um die Ecke geschossen kommt, sobald sie mein Geraschel im Flur hört. Und wie sie dann allen verkündet, dass jetzt die Mama zu Hause ist. Und die Mama, das bin ICH! Hachz. Eine kleine Ausnahme bilden nur die beiden Tage, an denen ich im Homeoffice arbeite. An diesen Tagen öffne ich die Tür, wenn die Oma mir meine Kinder aus der KiTa nach Hause bringt. Bei meinem Anblick quiekt die Minimaus vor Freude und erklärt der rucksack-, wechselsachen- und buggyschleppenden Oma: „Moma, Mama da!“. Das klingt für mich nach: „Danke fürs Bringen, liebe Oma, aber jetzt übernimmt die Mama.“ Und dann erwartet sie, dass die Oma mir Rucksack, Wechselsachen und Buggy übergibt und geht. „Tüs.“ Die Minimaus scheint jedenfalls freudig erstaunt, dass ich da im Türrahmen stehe. Jedes Mal. Immer mal wieder schießt mir dann der altvertraute Gedanke durch den Kopf, dass ich noch viel öfter wenn …

Dezember 2017 (und was ihn zu einem guten letzten Monat gemacht hat)

Ich und wir und das Jahr 2017 Der Dezember war schnell. Schneller als die anderen Monate. Die Termine im Kalender fügen sich beinahe nahtlos aneinander, doch auf einmal ist wieder Platz darin. Das Wochenende vor Weihnachten ist plötzlich wieder alles ganz frei. Luft zum Schreiben, Luft zum Weihnachtsstimmung tanken und Luft, zum Nachdenken. Darüber, was das Jahr 2017 uns gebracht hat. Viel Gutes fanden wir darin, manchmal war es auch schwer, aber alles in allem war es leichter als das Jahr davor. 2017 war das Jahr, in dem ich mich selbst wieder gefunden habe. Ich will diese Reise in 2018 so fortsetzen. Beinahe unverändert mit meinem Blog, mit dem Alleinsein, mit dem Zusammensein. . Mein wöchentliches Durchatmen- Rettungsanker-Ritual mit Büchern und Rosé in meinem Lieblingsrestaurant. Auch das will ich fortsetzen. 2017 war das Jahr, in dem ich in den ersten Monaten noch unter der Dusche geweint und mich gefragt habe, ob sich das Muttersein, das Frausein, das Ichsein einmal wieder leichter anfühlen würden. Ich hatte so irre viele Fragen. Das Jahr 2017 war mein Jahr …