Monate: Februar 2017

Kaffeebecher

Promovieren mit Kind? Das Fazit zu einem Herzensprojekt!

Mehr als 2 Jahre sind seit dem Abschluss meiner Promotion nun schon vergangen. Das besondere daran? Ich habe erst Jahre nach dem Studium und mitten in der Familienplanung nebenberuflich promoviert. Inzwischen hat sich unser Alltag irgendwo zwischen Beruf, Familie und dem Und sonst so? eingependelt. Es ist Zeit ein Fazit zu ziehen. Würde ich es nochmal so machen? Passte das alles unter einen Hut ?

Januar und Februar 2017 (und was mich glücklich gemacht hat)

Familienleben Die ersten beiden Monate des Jahres waren richtig gut. Sie waren voll und bunt. Deshalb sind sie an mir geradezu vorbei geflogen und ich hatte kaum Zeit, mich über die Dunkelheit der Jahreszeit zu beklagen. Ich habe sogar einiges geschafft. Meinen Schreibtisch aufgeräumt, mit einer Schreibwerkstatt begonnen, mich für einen besonderen Abend schön gemacht und frische Blumen in der Wohnung verteilt. Mit den Mäusen habe ich Urzeitwölfe und Dinos ausgegraben, Papierflieger gebastelt, Kunstwerke bestaunt, Malefiz gespielt.

Zalon Zalando Lieferung

Casual Dress von Zalon

Ich mag nicht mehr. Mich quält dieser Winter. Dieses Frieren, diese beißende Kälte, die rot glühenden Wangen, meine trockenen Hände. Alles schreit nach Tee, Wärme, Einkuscheln, Wellness und nur ganz, ganz selten vor die Tür gehen müssen. Letzteres ist mir nun wahrlich nicht vergönnt. Allenfalls am Wochenende und auch nur, wenn wir nicht gerade ins Kindertheater, zu Geburtstagen oder eine Runde zum Einkaufen und auf den Spielplatz gehen. Also nie. Lach.

Tage wie dieser

Es gibt diese verdammt perfekten Tage. Die Tage, an denen der Kaffee noch heiß ist, wenn ich mich an den Küchentisch setze; an denen die Augen der Maus leuchten, wenn sie mir berichtet, dass sie sich auf den Einrad-Kurs freut; an denen der Mäuserich morgens  noch ein wenig plaudern möchte und mich nachmittags anlacht, weil der Tag in der Kita super war; an denen die Minimaus in ihrem Hochstuhl glucksend an einer Reiswaffel knabbert, zufrieden Diai anmerkt oder munter kreischend ein Quetschie traktiert. Das sind auch die Tage, an denen die To-do-Liste abgearbeitet ist, die Blutwerte des Mäusepapas zufriedenstellend sind und ich mich in meiner Jeans und der neuen Bluse gut leiden kann. An diesen Tagen landet dann garantiert auch eine Postkarten im Briefkasten, weil jemand im Urlaub ist und an uns denkt. Unsere mürrische Nachbarin hat auch jetzt kein Lächeln für uns übrig, weil wir beim Ankommen im Hausflur laut sind. Das sind wir immer. Der Unterschied ist aber, heute ist es mir egal. Doch dieses Mal  höre ich von der Minimaus ein sanftes Hai und Da und sie zieht meine Hand zu den Treppenstufen und will ihre Schuhe wie die Großen vor der Tür ausziehen. Dieses Mal reicht ihr der Mäuserich auch …