Monate: November 2016

Bücherstapel oder Minus Drei geht ungern baden

Zunächst einmal ist das mit dem Baden auch gar nicht möglich, denn es regnet in Farnheim. Regen, Regen, nichts als Regen … und das auch noch in den Ferien! Der kleine Dinosaurier Minus und sein Haustier, das Urmädchen Lucy, freuen sich, als endlich wieder die Sonne scheint. Doch es wartet eine große Überraschung auf sie: Im Tal hat sich ein riesiger See gebildet. Minus’ Freunde sind glücklich und stürzen sich sofort ins kühle Nass. Auch das Urmädchen Lucy möchte gerne plantschen. Nur Minus findet ständig neue Ausreden, warum er nicht mitmachen kann. Den wahren Grund verrät er niemandem.

Meermaid Copenhagen

Weil der November so gefühlig macht…

Ich kann nichts dafür. Wenn es draußen die meiste Zeit dunkel ist, sich die ersten Schneeflocken mit dem einst so farbenfrohen und inzwischen braun-matschigen Herbstlaub vermischen und es für mich viel zu kalt da draußen wird, dann zieht bei uns mein Seelenkater ein. Der sitzt dann in unserer Küche und lässt sich von schlechten Nachrichten schnell beunruhigen, zweifelt an der Sinnhaftigkeit des Daseins und kocht literweise Tee. Manchmal zerrt er auch die alte Wärmflasche aus dem Küchenschrank und scheucht die Kinder eine Stunde früher als sonst ins Bett (die auch tatsächlich eine Stunde früher als sonst einschlafen, vermutlich weil es draußen schon so dunkel ist). 

Sommer / barfuß / Teddybär

Zum dritten Mal U7, doch dieses Mal bleibt die Liste leer.

Wir haben die dritte -und in meinem Leben wohl letzte- U7 (Vorsorge-Untersuchung um den zweiten Geburtstag herum) beim Kinderarzt absolviert. Das heißt, die Minimaus hat´s gemacht. Ich war nur Statistin zum Halten, Trösten und Tragen. Und weil bei uns mit jedem letzten Mal immer auch ein „Weißt du noch damals beim Mäuserich?“-„Ja, Mhm, seufz.“-„Und weißt Du noch bei der Maus?“-„Oh,ja“ einhergeht, muss ich hier darüber schreiben:

Wir haben es getan…

… und sind ein Wochenende lang ohne Kinder verreist. Wir waren in Kopenhagen, bei allerbestem Regenwetter und mit einer ungemütlichen Erkältung im Gepäck. Aber das war uns egal, denn wir haben es geschafft. Wir haben ein verlängertes Wochenende ohne Kinder erlebt. An unserem 10. Hochzeitstag. Juchhu!!! Und dabei kein bisschen, nur ein wenig, na gut – nur ab und zu über die Kinder geredet. Was soll ich sagen? Es war schön. Das Hotel war „very nice“. Das Frühstück war ein Traum und das Wetter hielt sich hartnäckig mit Dauerregen und dichter Wolkendecke. Was soll´s? Endlich mal allein. Wir sind mit unseren Regenschirmen durch die Stadt gebummelt, haben die hübschen „Designbutikker“ durchstöbert und einmal den Tivoli umrundet. Wir  waren Kaffee trinken, mehr als einmal in Ruhe essen und ganz viel spazieren. Sogar die kleine Meerjungfrau habe ich mir zusammen mit 20 anderen Touristen bei einsetzendem Sprühregen mit schnellem Übergang zum kräftigen Schauer angesehen und wurde durch Zufall auch noch Zeugin einer Wachablösung vor Amalienborg. Ansonsten haben wir uns ausgeschlafen, spät gefrühstückt, uns mit einem Buch am späten Nachmittag ins Bett gekuschelt und uns über die Stille gefreut. Bei …