Monate: Oktober 2016

Bücherstapel oder Unser Kunterboot

Jonna lebt auf dem „Kunterboot“. Zusammen mit ihren Geschwistern und ihren Eltern. In der kleinen Hausbootkolonie gibt es viele sommerliche Abenteuer und es gibt Elfen, wie auf Island. Das weiß Jonna ganz genau. Jonnas beste Freunde wohnen gleich nebenan und ihre Boote „die Flitzpiepe“, „Faule Paula“ und „Die Lorella“ stecken voller Geheimnisse und gehören zum zuHauseGefühl, das die Kinder um nichts auf der Welt hergeben würden. Doch die Lorella ist schon alt und soll verschrottet werden. Ein Schock, den der beste Freund Karl soll in eine Moderne Wohnung an Land ziehen. Die Kinder finden das unvorstellbar und sie wollen helfen, dass Boot zu retten. Das bunten Cover hat uns angelacht und deshalb kam dieses Buch mit ins Urlaubsgepäck. Wir haben jeden Abend ein Stück gelesen und keines meiner Kinder wollte danach einschlafen sondern hatte ganz viele Fragen. Wie lebt Jonna mit ihrer Familie auf dem Boot? Können die alle schwimmen? Ist ein Boot nicht viel zu klein? Warum nervt Jonnas Bruder auch so wie meiner? Muss Karl jetzt in eine Wohnung und wird er dann so eine Wohnung haben wie wir? Warum …

Mütter sind vieles und auch mal Coachee

Wir haben schwierige Monate hinter uns. Es lief vieles nicht so ganz rund. Alles kostete Zeit, Kraft und Geld. Vor allem Kraft. Mir ist manchmal nicht mehr ganz klar, wer ich bin und was ich sein will. Ich weiß gerade noch, was ich sein muss. Da wäre zunächst einmal meine Rolle als Mutter, als Juristin und als Ehefrau. Seit ungefähr 10 Jahren bin ich das. Nun gut, Juristin war ich schon vor dem Ehefrau sein und Mama bin ich „erst“ seit 8 Jahren. Doch nach diesen großen Drei kommt eine Weile nichts mehr, irgendwann ein kleines Gastspiel als Freundin, Beraterin, Tochter, Enkelin und manchmal auch als Yoga-Anfängerin. Einiges davon bin ich ganz automatisch, ich muss mich dabei gar nicht besonders anstrengen und freue mich, wenn es mir gut gelingt. Anderes wiederum kostet mich Überwindung und Energie. Und die ist arg begrenzt. Er hat sich in den letzten Monaten so eingeschlichen, dieser Energieverlust. Diffus spüre ich, dass es viel geworden ist, zu viel manches Mal. Was ist zu viel, will der Mäusepapa dann wissen. Und ich kann …