Monate: März 2016

Eine Seefahrt, die ist lustig…

Bei uns sind die Frühjahrsferien ausgebrochen. Das heißt, sie sind schon wieder zu Ende, aber wir haben sie statt des obligatorischen Skifahrens für eine Schiffsreise genutzt. Eine Woche auf der AIDAmar mit Oma, Opa, Tante sowie ich mit Maus und Minimaus. Es war eine Art Selbstversuch und ich war fest davon überzeugt seekrank oder jedenfalls vor Übelkeit mindestens vier Kilo leichter zu werden. Meine Tasche war gefüllt mit Reisetabletten und Vomex A. Wir brauchten erfreulicherweise nichts davon und abgenommen hat auch keiner von uns.

Martamam mit Minimaus

Mit Mama allein zu Hause

  Ich war mit der Minimaus für drei Tage alleine zu Hause. Das heißt, sie war in der Kita und ich im Büro, aber vorher und nachher waren wir zu zweit. Bei uns sind gerade Frühjahrsferien und  der Mäusepapa ist mit Maus und Mäuserich für ein paar Tage zur Uroma aufs Land gefahren. Schneeglöckchen und Krokusse im Garten bewundern, viel zu viele Süßigkeiten essen und Spaziergänge auf Feld und Wiesen unternehmen. Ich glaube, die Minimaus fand es okay, Mama für sich zu haben, auch wenn sie das allabendliche Spaßprogramm von Maus und Mäuserich und das  in der ganzen Wohnung verteilte Spielzeug vermisst haben wird (gesagt hat sie nichts -kleiner Scherz). Ich habe das ganz gewiss nicht vermisst, jedenfalls noch nicht. Im Gegenteil, ich bin so erholt wie schon lange nicht mehr. Minimaus und ich sind ganz prima zurecht gekommen und die Wohnung blieb tagelang überraschend aufgeräumt. Ich kann gar nicht mehr verstehen, warum ich mit einem Kind damals so gestresst war. (Oh, wie gemein von mir. Ich meine das auch nicht wirklich ernst. Natürlich weiß ich noch ganz genau, wie sich die Zeit nach der Geburt der Maus für mich anfühlte und …

Kuchenteller nostalgisch

J´adore cette baguette

  Nach der Lektüre des wundervollen Buches von Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“  kann ich thematisch aus dem Vollen schöpfen. Es gibt eine Menge Denkanstöße darin. In einem der Kapitel berichtet die Autorin, dass sie an einem gemeinsamen Wochenende bei einer Freundin beobachtet habe, wie diese sich bei ihrem Mann für das Einkaufen des Frühstücksbaguettes mit den Worten bedankt:  „J´adore cette Baguette“ (Ich liebe dieses Baguette).

Bücherstapel oder Joghurtkuchen und französische Pausen

Ich habe es wieder getan …  und einen Erziehungsratgeber gelesen. Und… es war toll … Nein, ganz im Ernst. Ich habe ausnahmsweise nicht das aktuelle „Leitwölfe sein“ von Jesper Juul gelesen sondern ein etwas „älteres“ Buch von Pamela Druckerman (5. Auflage aus Februar 2013). Und jetzt weiß ich, „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“. Lach. Ich hatte ja schon einmal etwas über den französischen Erziehungsstil und über die Lebensweisheiten unserer europäischen Nachbarn zur Vereinbarkeit, zu berufstätigen Müttern und zur Kinderbetreuung  gelesen (bei Annika Joeres „Vive la famille“) und nun habe ich noch ein paar Erziehungsgeheimnisse à la francaise dazu gewonnen. Für mich hat sich das Lesen  gelohnt und deshalb eröffne ich nach dem Ende meiner Stilllesungen eine neue „LeseEcke“. Das Buch „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ von Pamela Druckerman ist das erste Buch in meiner LeseEcke. Es ist unter anderem deshalb so  interessant, weil die Autorin Amerikanerin ist und die französische Einstellung zum Kinderhaben und Familiesein überwiegend mit der amerikanischen vergleicht. So erhält man also auch diesbezüglich neue Einblicke. Ab und zu tauchen jedoch auch wir deutschen Mütter darin auf und es erstaunt mich …