Monate: Februar 2016

Kinderschuhe

Schneegeläut und Sonnensprenkel

  Ich schaffe es nicht wirklich, mein Wochenende regelmäßig in Bildern festzuhalten. Aber ich kann gerne einmal ein aktuelles Stimmungsbild vermitteln, denn uns geht es seit dem Wochenende endlich mal wieder richtig gut. Und nachdem meine Nachrichten in letzter Zeit eher durchwachsen waren, hier nun also mal etwas Positives von mir und meinem Familienleben: Mein dienstlicher Termin, auf den ich mich lange vorbereitet hatte, ist sehr gut verlaufen, ich schwelge jetzt ungebrochen in Vorfreude auf ein paar freie Tage in den Frühjahrsferien und im Büro ist es wieder entspannt geworden. Der Mäusepapa hatte Geburtstag und deshalb hatten wir am Samstag ein paar liebe Gäste zu Besuch. Der Mäuseopa hat den Mäuserich bespaßt. Die Mäuseoma hat für uns den leckersten Geburtstagsapfelkuchen gebacken und Gulasch zum Abendessen gekocht. Heute betüddelt sie unsere Minimaus noch ein bisschen zu Hause, aber morgen kann sie wieder in die Kita – die Minimaus, nicht die Oma. Aber das beste ist … …das Wetter war gestern ganz wunderbar und wir haben uns aufgerafft und sind nach 2 Stunden tatsächlich vor die Tür gekommen. Was man als fünfköpfige Familie in den …

Notizbuch

schlecht Vereinbartes

  Ich habe bald einen wichtigen Termin, einen beruflichen Termin. Seit einiger Zeit bereite ich ihn nun schon vor. Aber ich bin müde, unausgeschlafen und möchte eigentlich viel lieber zu Hause sein, ganz viel Zeit alleine haben, viel Zeit mit meinen Kindern verbringen und auch Zeit für meinen Mann erübrigen können. Jetzt gerade, in diesem Augenblick habe ich das Gefühl, Vereinbarkeit geht nicht. Ich fühle mich weder beruflich gut noch fühle ich mich mit meinen Kindern gut und schon gar nicht geht es mir gut. Da kann es zeitlich noch so flexibel zugehen und immerhin habe ich auch meinen Homeofficetag jede Woche einmal, aber ich fühle mich zerrissen und unkonzentriert. Nichts mache ich gerade gut, weder meine Arbeit, noch das Zuhören und Kuscheln mit meinen Kindern und auch alles andere nicht… Kaum habe ich abends meinen Kopf ins Kissen gekuschelt, klingelt auch schon der Wecker und der neue Tag kündigt sich an. Damit beginnt alles von Vorne: Aufstehen, Frühstück machen, Schulmitteilungen abarbeiten, Termine besprechen, zur S-Bahn laufen, Arbeiten, nach Hause hetzen und unterwegs noch Milch kaufen, …

Gedanken lesen

  Meine Omi ist krank, sie sitzt da in ihrem Dorf bei Wind und Wetter alleine und fühlt sich nicht gut. Sie dachte, sie habe etwas wirklich, wirklich Ernstes. Deshalb wurde sie auch ganz traurig und fühlte sich noch weniger gut. Warum sie uns das nicht erzählt hat, weiß ich nicht. Das musste erst ihre Schwester uns „verraten“. Meine Mama ist dann sofort losgefahren und hat Omi abgeholt. Sie ist jetzt bei uns, bei meiner Mama genauer gesagt, und wird betüddelt, zum Arzt gebracht und es wir dafür gesorgt, dass sie ihre Medikamente auch nimmt und nicht eigenmächtig absetzt. Das ist für uns selbstverständlich. Jemand braucht Hilfe und los geht es, und sei es nur, dass man in dieser Jahreszeit nicht alleine irgendwo herumsitzt, in den Regen hinausschaut und auf trübsinnige Gedanken kommt. Das muss doch gar nicht sein. Meine Mama ist oft bei meiner Omi, sie fährt regelmäßig zu ihr und bleibt dann ein paar Tage. Wir kennen unsere Omi ganz gut, aber was wir noch nicht können, ist Gedanken lesen. Also, meine liebe, süße Omi. Das nächste Mal erzählst …

Mama ist abgestillt

  Es ist soweit. Minimaus hat sich selbst abgestillt und damit geht eine Ära zu Ende. Dies war mein letztes Stillkind. Ich bin erstaunt, dass es auf einmal so schnell ging. Gerade habe ich mir noch Gedanken gemacht, wie ich aus der Nummer mit dem nächtlichen Stillen wieder herauskomme. Denn ich wollte es der  Minimaus nicht gar so schwer machen. Und dann erledigt sie das von selbst. Sie hat damit ein paar Wochen länger gebraucht als ihre Geschwister aber letztlich hat sie es wie die anderen beiden alleine geschafft. Tja, und nun? Jetzt kann ich wieder Wein trinken und den Mäusepapa nachts zum Schnullersuchen schicken und theoretisch könnte ich jetzt auch mal ein/zwei Tage verreisen. Hm, da kommen wieder ungeahnte Möglichkeiten auf mich zu. Mal sehen, was ich daraus mache. Aber erst einmal trauere ich noch ein ganz kleines bisschen um das Ende aller Stillzeiten.