Monate: Dezember 2015

„Weihnachten im Schuhkarton“

  Jedes Jahr versuche ich zu helfen, wo es mir sinnvoll und wichtig erscheint. Natürlich ist auch bei uns gerade die Vorweihnachtszeit voll von Spendenaktionen, Hilfeersuchen und Aufrufen, um Gutes zu tun. Und natürlich ist diese Unterstützung das ganze Jahr über nötig und sinnvoll. Trotzdem finde ich es gerade auch in der Vorweihnachtszeit richtig, dass wir inne halten, uns umsehen und Ausschau halten nach den Menschen, die unsere Gedanken, Hilfe und Spenden benötigen. Ich denke da vor allem an die geschätzt mehr als 800.000 Flüchtlinge, die im Jahr 2015 neu in unserem Land angekommen sind. Was für starke und unglaublich hoffnungsvolle, mutige Menschen müssen das sein, die eine so ungewisse, weite und gefährliche Reise alleine oder mit Ihren Kindern und Familien auf sich nehmen. Und wie verzweifelt muss ihre Lage in der Heimat sein, dass sie sich zu diesem Schritt veranlasst sehen. Immer wieder muss ich meine drei Mäuse an mich drücken und bin dankbar für das friedliche, freiheitliche Leben, das wir hier führen. Ich hoffe sehr, Deutschland zeigt allen Menschen, die bei uns ankommen sein schönes Gesicht und seine gastfreundliche, offene …

Mama arbeitet wieder…

  …jawohl, ich arbeite wieder. So sieht es aus. Ich bin seit knapp 2 Monaten zurück im Büro und habe das Gefühl, nie weg gewesen zu sein. Trotzdem, der Wiedereinstieg war nicht unproblematisch. Ich war zwischendurch krank, die Kinder waren zwischendurch krank, der Mäusepapa war zwischendurch (fast) krank; wir sind umgezogen und Minimaus hat mit der Kita-Eingewöhnung länger gebraucht als gedacht. 8 Wochen Eingewöhnungszeit hatte ich als ausreichend befunden. 10 Wochen Eingewöhnung waren es damals bei der Maus, 3 Monate beim Mäuserich (was nicht an ihm lag). Beim dritten Kind müssten doch 8 Wochen genügen. Ich war mir mittendrin dann gar nicht mehr so sicher, ob die Eingewöhnung gelingen wird oder nicht doch der Mäusepapa übernehmen und dafür auf Nacht- und Wochenendarbeit umsteigen muss. Musste er letztlich nicht, aber es war knapp. Eine Woche vor meinem Wiedereinstieg hat es bei der Minimaus dann doch „Klick“ gemacht und die Bezugserzieherin war als „Kuschel- und Tröstersatz“ akzeptiert. Die Umzugskisten waren zu dem Zeitpunkt allerdings immer noch nicht gepackt und der Umzug sollte eine Woche nach meinem Start im Büro von statten gehen. Unsere Lösung war es letztlich, noch …

Advent, Advent…

Auch dieses Jahr, so scheint es, vergeht die Adventszeit bei uns ohne besinnliche Nachmittage bei Kerzenschein und ohne kuschelige Lieder- und Lesenachmittage. Wer hat mir da eigentlich noch erzählt, mit Kindern sei man die ganze Adventszeit gemütlich zu Hause und bastele Sterne? Ich habe nicht einen Papierstern fertig bekommen seitdem ich Kinder habe. Im Gegenteil, seit meine Kinder auf der Welt sind, kaufe ich das, was mit Adventsschmuck und –kränzen zu tun hat, einfach auf dem Weg zur Arbeit ein. Ich kaufe auch Adventskalender, denn zum Basteln fehlt mir die Zeit. Der Mäusepapa bekommt schon lange keinen Kalender mehr und meine Kinder wollen ohnehin nur den mit Schokolade. Der Pixibuch-Kalender aus dem letzten Jahr war ja „okay“, aber Schokolade ist „vieeeeel besser„. Selbst wenn ich Spaß daran hätte, würde ich mich hüten, einen Kalender selbst zu basteln. Da schreckt mich doch die enttäuschte Mama aus der KiTa, deren Töchterlein alle -und ich meine wirklich alle-  liebevoll gefalteten, beklebten, bestempelten und sorgsam befüllten Tütchen an einem Abend geplündert hatte. Hinzukommt auch, dass ich zwar meine eigenen vorweihnachtlichen Termine drastisch …