Monate: Februar 2015

Noch ein Geburtstag mit einer 4

Liebe kleine Minimaus, heute bist Du nun 4 Monate alt und es wird Zeit für eine Grübelei. Ähm *räusper*. 4 Monate also, die Du jetzt bei uns bist. Ich kenne Dich inzwischen ganz gut und Du gehörst schon selbstverständlich dazu. Maus und Mäuserich lieben ihre „niedliche“ (sagt Dein Bruder) kleine Minimaus und Du lachst, wenn Du sie siehst. Du bist ein freundliches,  umgängliches Baby und weinst wenig. An manchen Tagen gar nicht. Statt dessen lachst Du mich nach dem Schlafen, nach dem Stillen und beim Erzählen gut gelaunt an und probierst Dich an Deinen ersten „Worten“. Dein Bruder ist davon überzeugt, dass Du schon seinen Namen sagst und Deine Schwester darf Dich herumtragen, ohne dass es Dich stört. Ich denke manchmal, dass Du so unkompliziert bist, wie es die Schwangerschaft und Entbindung mit Dir auch waren. Du hast Dir den Tag nach dem ET ausgesucht. Der war sonnig und wunderbar spätherbstlich und das wolltest Du wohl sehen. Immerhin hast Du beschlossen, uns etwas zum Nachdenken zu geben als Deine Herztöne im CTG schwankten. Unserer Hebamme gab …

Fototermin

  Minimaus und ich hatten letzte Woche einen Fototermin. Unsere Lieblingsfotografin Malin hat uns wieder besucht und uns auf Bildern verewigt. Sie sind wunderschön geworden und ich habe unsere Fotografin kurzerhand für unsere Tauffeier im Sommer gebucht. Meine liebe Familie, insbesondere der Mäusepapa ist nämlich kamerascheu, jedenfalls wenn es um Papa-mit-Baby-Bilder und um Berufsfotografen geht. Daher ist auch leider nur die Oma noch mit auf den Minimausfotos. Ich denke ein paar professionelle Familienfotos im Sommer in entspannter Athmosphäre werden trotzdem eine schöne Erinnerung. Und hübsch gemacht sind dann alle ohnehin… Minimaus hat ihre Sache schon mal gut gemacht. Sie hat viel gelacht, straight in die Kamera geguckt und sich sogar beim Schlafen vom Klicken der Kamera nicht stören lassen. Ein Naturtalent…

Geburtstag mit der 4

    Geschafft! Ich habe den Wechsel zur ersten Jahreszahl mit einer 4 am Anfang verkraftet und Minimaus schläft. Die Arme litt heute Abend definitiv an einer Reizüberflutung und an Schlafmangel. Nachdem wir zur Spitzenzeit 10 Erwachsene und 10 Kinder am Kuchenbüffet waren, hatte sie die Nase voll. Kann ich verstehen. Ich vergesse immer, wieviel Lärm 10 Kinder so machen können und dass die Bitte um etwas mehr Ruhe irgendwann nur noch zu Kopfschütteln bei den lieben Kleinen führt. Da war ich also selbst Schuld und ich denke, ich brauche das nächste halbe Jahr erst einmal keine Gäste mehr. Mein Feierakku ist wieder aufgeladen. Nein, im Ernst. Es war schön, dass alle da waren, mit mir auf den runden Geburtstag angestoßen haben (ich und meine noch stillende Freundin natürlich nur alkoholfrei) und sich sehr gut unterhalten haben. Da kann ich den vorübergehenden Lärmpegel eines Düsenjets, den Kollateralschaden von 2 Bilderrahmen (wurden von der Wand geschossen) und die breitgetretenen Kuchenkrümel im Kinderzimmer ganz gut verschmerzen. Nur Minimaus tat mir dann doch sehr leid. Die nächste Zeit wird wieder ruhiger bei uns, …

Mamasein ist eine Lebensweise…

Ich gebe es zu, ich wollte nicht so früh Mutter und schon gar nicht mehrfache Mutter sein. Oh ja, 33 fand ich vor 7 Jahren noch früh und 3 Kinder wahnsinnig viel. Ich wollte warten und sehen, ob ich irgendwann meine biologische Uhr ticken höre und dieser unbändige, absolute Kinderwunsch noch kommt. Er kam nicht. Aber der Mäusepapa sah seine Zeit ablaufen, denn er ist 8 Jahre älter als ich und wollte kein später Vater sein. Ich musste ihn tatsächlich erst darauf hinweisen, dass er das mit 41 schon damals längst war. Heute bin ich doch ganz froh über die daraufhin getroffene Entscheidung, nicht länger zu warten. Ich bin nämlich – für mich selbst sehr überraschend – gerne Mama. Okay, nicht von Anfang an, nicht immer und nicht ausnahmslos. Aber dazu weiter unten, denn erst einmal zu den positiven Seiten, die ich daran mag: 1. Ich mag dieses kuschelige Halten, Tragen und Wiegen. Ich mag diese kleinen patschigen Kinderhände und die Nähe, die gerade ganz kleine Kinder noch einfordern. Ich halte gerne Händchen beim Einschlafen. 2. …

Ich bin eine Yoga – Kuh…

Heute war ich wieder zum wöchentlichen Baby-Yoga. Genauer gesagt ist das mein Rückbildungsyoga mit Baby. Ich mag den Kurs und auch heute war er wieder wohltuend für meinen Rücken, meinen Beckenboden und meine Nerven, denn mir ist klar geworden…Ich bin eine Kuh… Vielleicht sollte ich etwas weiter ausholen und das erläutern. Wir haben am Ende der Yogastunde immer einen kleinen Gesprächskreis. Jeder oder besser jede kann sich Rat einholen oder einfach nur mal berichten, wie es ihr geht. Heute hat unsere Kursleiterin ein paar Holztiere in die Mitte des Raumes gestellt und uns aufgefordert, uns das Tier zu nehmen, dem wir uns gerade am nächsten fühlen. Mich hat eindeutig die Kuh angesprochen. Nicht nur, dass sie Milch gibt wie ich gerade. Sie ist auch so geduldig, ruhig, entspannt und duldsam, wie ich es mit einem Baby momentan sein sollte. Ob es im Innersten der Kuh immer so gemütlich aussieht, wie sie nach außen scheint, weiß ich nicht. Ich fühle mich auf jeden Fall sehr kuhmäßig und gebe mein Bestes, dass ich für Minimaus noch eine Weile so sein kann – weich, …

Eine Taufe

Es gibt einige gute Gründe dafür, dass wir unsere kleine Minimaus im Sommer taufen lassen wollen. Drei davon erscheinen mir am allerwichtigsten: 1. Ich spüre angesichts des Wunders der Geburt eine große Dankbarkeit. Es ist für mich nicht selbstverständlich, dass die Geburt auch beim dritten Mal gut verlief und unsere Minimaus gesund und munter ist. Ich weiß, dass wir ganz viel vorbereiten konnten für die Geburt – beeinflussen konnte ich sie jedoch nicht bis ins letzte Detail. In der Taufe kann ich meinem Gott für Minimaus‘  Leben Danke sagen. 2. Gleichzeitig weiß ich um die große Verantwortung, die noch einmal auf uns zugekommen ist: Wir werden auch unsere Minimaus behüten und umsorgen, ihr Werte vermitteln und sie aufs Leben vorbereiten, so gut wir können. Dennoch bleibt uns immer die Frage, machen wir das alles richtig? Mir tut es gut zu wissen, dass gleich zu Beginn von Minimaus‘ Leben die Zusage Gottes steht, uns dabei zu begleiten. 3. Und zu guter Letzt finde ich die Taufe einen großartigen Anlass, unsere Familie und unseren Freundeskreis einzuladen, Minimaus in …

Schlaflos in…

Das gibt es also doch noch. Nach einem anstrengenden Tag kann ich nicht schlafen und suche im WWW schon jetzt nach einem Outfit für unsere Tauffeier im Sommer, grübele über unsere Urlaubspläne, gehe gedanklich die kommenden Termine durch, stille nun schon das dritte Mal und sehe mir den Rest einer Serienfolge an. Ich bin im Gegensatz zum Rest der Familie hellwach und müsste doch so dringend schlafen, denn sonst schaffe ich den Tag morgen nur mühsam…Jammer…Licht aus!