Monate: August 2014

Zuckertüten und rosa Pferde

Wir haben es jetzt erlebt, eine Einschulung – genauer die Einschulung unserer Maus. Es war aufregend. Die Maus war Wochen vorher schon unausgeglichen, angespannt und dann auch wieder stolz darauf, dass sie ein Schulkind werden, nicht mehr wie der Mäuserich in die Kita gehen und Lesen lernen wird. Wir hatten zum Glück am Tag vor der Einschulung auch noch etwas Zeit zusammen. Ich habe mit ihr Sportzeug für die Schule gekauft, wir waren in Ruhe beim Bäcker ein Franzbrötchen essen, haben uns die neue Federmappe angesehen, gemeinsam den Schulranzen gepackt und besprochen, wie der Einschulungstag so ablaufen wird. Diese ruhigen Momente zu zweit waren vor dem Besuchs- und Einschulungstrubel auch gut und wichtig, glaube ich. Es war schön. Der Tag war sonnig. Die von mir selbst gebastelte Schultüte wurde für gut befunden. Der Mäuserich bekam eine Geschwistertüte und war ebenfalls sehr zufrieden. Er hatte zwar ein paar Verständnisschwierigkeiten als es darum ging, dass er nicht mit eingeschult würde und auch kein Mädchen sondern noch etwas älter werden müsse, um zur Schule zu kommen. Er war aber …

Erholung mit Kindern geht nicht…?

  Nach einer kleinen Sommerpause bin ich jetzt wieder zurück in meinem Blog. Der Urlaub war…schön…doch, doch. Die Überschrift dürft ihr nicht so ernst nehmen. Aber alle Eltern, mit denen wir sprachen, sind sich einig, Urlaub ohne Kinder war noch anders. Wir haben es gewagt und sind mit einem geliehenen Camper samt Maus, Mäuserich sowie Wusel im Bauch losgefahren. Einmal quer durch Dänemark und zurück. Wir haben viel gesehen, viel gelacht und -ja, auch das- viel gestritten. Maus und Mäuserich hatten vor allem abends Heimweh und brauchten einige Zeit, um sich an den regelmäßigen Standortwechsel zu gewöhnen. Erst nach einer Woche war der Camper „zu Hause“. Und auch ich bin mit meinem Babybauch und meinen Nerven ein-/zweimal an meine Grenzen gekommen. Es ist einfach unheimlich wenig Platz und ich habe unterschätzt, wie oft man dabei räumt, sucht, umbaut und die Wege zwischen Campingbus, Gemeinschaftsküche, Dusche und Toilette zurück legt. Die Frage meines Mannes „Wo ist eigentlich mein…?“ konnte ich schon nach ein paar Tagen nicht mehr hören (Wer sagt eigentlich, dass ich als Frau und Mutter immer alle Sachen wiederfinden muss?). Die Liege- und Sitzflächen im Camper sind sehr begrenzt und allen fehlte ab …